Mittwoch, 26. Juli 2017

Naturwesische Männliche Traditionen - Ehre und Mitgefühl

In diesem Video geht es um die Tradition der hawaianischen Kriegstänze. Ich teile es für euch auf unserer Seite, weil ich Parallelen zu den Männern aus dem Reich der Naturwesen sehe. Speziell beziehe ich mich nun auf das Volk der Freikjer, das mir sehr nahe steht.

Die Einheit von Tänzer, Musik, Bewegung, Schmuck - da verweise ich insbesondere auch auf die Tätowierungen der Männer - reflektieren eine ganze Tradition, in der Ethik, Moral, Kraft und Kriegskunst alle gleichermaßen eine wichtige Rolle spielen. Kriegskunst und Kriegstanz ist nicht nur "Waffenkunst" - sondern beinhaltet eine ganze Philosophie, die Wolfram von Eschenbach einst in seinem Parzival als Ritterliche Tugenden bezeichnete, darin vor allem mit einbegriffen sind ritterliche Umgangsformen mit seinesgleichen und "fruowen", also Frauen, als auch die Technik des Verteidigens des eigenen Clans/Burg, Ländereien und mithin die Verantwortung als Mann.

In den Naturwesenvölkern spielt der Mann eine ganz wichtige Rolle, er ist der ehrenvolle Vertreter seiner Familie, er beweist Intelligenz, Mitgefühl und Kraft. Er trägt eine hohe Verantwortung für sich und andere... als Frau ist es wichtig, die Aspekte dieser Verantwortung zu erkennen und zu unterstützen durch Einsicht, Mitgefühl und Kraft, dabei mit der Weichheit und Weitsicht, die Konsequenzen eigener Taten und der Taten für die Familie im Zusammenhang mit der ganzen Gemeinschaft zu erkennen.

Freikjermänner wie Frauen tragen auch Tattoos, sie symbolisieren nicht nur deren allgemeinen gesellschaftlichen Status, sondern auch wie sie zu anderen Mitgliedern der Gemeinschaft stehen, welche Verpflichtungen sie eingehen in ihrem Sein. Naturwesengesellschaften sind sehr viel stärker auf den Zusammenhalt der Gemeinschaft angewiesen als menschliche, denn letztendlich arbeiten wir Menschen alle nur für uns...deshalb gilt es da sehr viel genauer die einzelnen Strukturen der vielschichtigen Beziehungen zu einander zu betrachten und achtsam zu handeln...

Menschliche Urgesellschaften, wie die hawaianische enthalten noch dieses Kulturgut, das unserer westlichen zivilisierten Gesellschaft abhanden gekommen zu sein scheint. Hier, eine Erinnerung daran.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Und er ist älter als die Steine...

Naturwesen können sehr alt werden, sehr viel älter als es Menschen je sein werden. Sein Name ist Bogrlu. Er ist sehr alt, sogar noch älter als mein Freund Hsònak, und er ist schon über 2000 Jahre alt. Er ist ein Schamane, ehemals war er Mitglied eines heiligen Priesterordens, aber diesen gibt es schon lange nicht mehr.

Er lebt in Dänemark wie ein Eremit, dabei hat er nicht immer ein Eremitendasein geführt. Er kennt sich sehr gut mit Runen und Zaubersprüchen aus, beherrscht uralte Rituale. Trotzdem sind Teile davon veraltet...denn manchmal wird Altes durch Neues ersetzt, es findet eine Ergänzung des alten Wissens statt und das ändert so sehr den
Gesamtzusammenhang, dass sich daraus ein gänzlich neuer Sinn ergibt.

Er ist ein freundlicher Mann, der dankbar ist für Hingabe und Hilfe. So hat es ihn sehr berührt, dass ich ihn gezeichnet habe, weil er mir im Gegenzug bei der Anfertigung eines anderen Naturwesen-Portraits half. Gestern, es war sehr heiß, kam er. Ein lautes "Tock" verriet mir, dass er seinen Stab gegen die Fliesen geschlagen hatte - ich erkundigte mich, was ich für ihn tun kann, da bat er um Wasser. Da ich nur Wasser aus dem Wasserhahn trinke und er mehr brauchte, habe ich ihn zu einem befreundeten Volk geschickt, dem Volk der Freikjer. Nun leistet er dort seine Dienste, indem er z.B. Gartenartbeit erledigt und dafür bekommt er einen größeren Vorrat an Wasser.

Ich mag ihn, aber ich genieße ihn auch mit Vorsicht. Er sagt was er denkt nur ein einziges Mal, danach redet er und handelt er dir nach dem Mund, egal wohin du willst, und sei es auch in den Abgrund. Als ich ihn fragte warum er so rigoros sei, da hat er gesagt: "Ich habe früher so viel Energie darin verwendet, den Leuten zu erklären, dass sie diesen Weg nicht gehen sollen, und sie haben es trotzdem getan, dass ich es irgendwann eingestellt habe. Nun sage ich es ihnen 1 Mal... wenn sie nicht hören, wollen sie nicht, und ich brauche mich nicht zu verausgaben."

Bogrlu ist auch im Alter noch ein starker, aufrechter Mann mit Prinzipien...aber seine Prinzipien sind nicht zwingend auch die Prinzipien seiner Mitlebewesen. Trotz der Härte, die in diesen Worten klingen mag, hat er auch eine sehr weiche Seite. Tut man ihm was Gutes, ist er sehr dankbar und vergeltet dies mit Freundschaft und Hilfsbereitschaft.

Natur-Wesen

Hallo ihr Lieben,

Natur-Wesen... ich mag diesen Begriff so gar nicht, denn er ist für mich zu unpersönlich. Das Wesen, das in der Natur lebt. Es hat weder ein Geschlecht, noch einen Namen, noch ein Schicksal. Es ist per se neutral und daher auch irgendwie ... seicht. Es ist, wie wenn ich nicht der Mensch, eine Frau, Alina - sei - mit einer eigenen Lebensgeschichte...sondern DAS Wesen...und es lebt halt in der Natur. Das Wesen ist so unpersönlich und oberflächlich, und eben darum vermag ich kaum etwas zu antworten, wenn Wünsche nach Kontakt zu solchen Natur-Wesen geäußert werden...

Aber, wenn ich diese wundervollen Leute NICHT Naturwesen, nenne, sondern Freikjer, Dhàrdhats, Kelkey oder Gniri... und wenn ich ihre Namen nenne, Sean-hraani, Nindir, Hsònak...Pérsoljak... wenn ich dabei schreibe, dass es Mütter sind, Gelehrte, Händler und Druiden - wer wird nach ihnen suchen und sich nach ihren Geschichten erkundigen? Denn alle suchen Kontakt zu den neutralen Natur-Wesen... sie sind so herrlich unproblematisch...machen keine Angst, verwirren nicht...

Ich kann es niemandem verübeln, denn irgendwo sollte man anfangen...trotzdem. Wenn wir mit unserem Kontaktwunsch so neutral und unpersönlich umgehen... was kann daraus dann bestmöglicherweise erwachsen? Tiefe Freundschaften? Eher nicht. Es bleibt eventuell dabei, dass da DAS Wesen einem hilft, in seinem eigenen menschlichen Leben besser klar zu kommen... okay! Gut, eine kleine Erleuchtung unseres eigenen Daseins, aber das Leben, Wirken und Fühlen dieser Leute beleuchtet es nicht.

Alles Liebe
Eure Alina

Samstag, 24. Juni 2017

Überbordernde Gefühle...

Heute erzähle ich euch, wie ich mich fühle...

Komisch, ne? Von mir zu hören, wie ich mich fühle, wo ich doch all die Jahre mich so darin versteift habe, möglichst wissenschaftlich zu klingen. Naturwesische Wissenschaft sowie paar Ausrutscher des Frustes, die man noch in den Tiefen dieses Blogs findet, sucht man nur genauer und schaut genauer hin, zwinker* .
Bis vor einem halben Jahr hatte ich nur zu einem Naturwesen Kontakt...wobei Kontakt so kalt und hohl klingt, so distanziert. Klingt wie: Kontaktanzeige oder: Sollen wir was trinken gehen? Dabei beinhaltet dieses Wort so viel mehr, es beinhaltet Freundschaft, Konflikte und tiefe Gefühle, Sehnsüchte bis zum Geht Nicht Mehr.
Was ich als Mensch lange Zeit nicht verstehen konnte war, wie zum Geier kann es sein, dass etwas so Selbstverständliches wie deren Welt - dem Menschen so schwer zugänglich ist? Da ist eine Signatur in meiner Seele, die weiß, dass es normal ist, mit ihnen zu sprechen und mit ihnen zusammen zu sein, zusammen zu leben und zu leiden, zu lieben und Herausforderungen zu bewältigen. Aber da ist das menschliche Dasein, das mahnend den Zeigefinger hebt und sagt: Nein, liebes Kind, für Menschen nicht. Da kocht die Wut hoch...ja und die Verzweiflung - und dem entgegen setzen lassen sich nur Selbstliebe und Gelassenheit, vor allem Geduld. Nach der Verkrampfung kommt die Entspannung, manchmal fühle ich mich wie eine hyperventilierende Ente...
Hatte ich vor einem halben Jahr nur eine naturwesische Bezugsperson, meinen geliebten Freund, der nun bei einem befreundeten Volk lebt...sind es nun viele.

Mein geliebter Freund, ich liebe ihn wirklich über alles - er wohnt nun bei diesem Volk. Er musste einfach gehen, konnte nicht mehr hier sitzen und mir beim Leben zu sehen. Wenn Naturwesen zu lange alleine bei Menschen leben, verkümmern sie. Er kommt immer wieder zu mir, wenn ich ihn rufe, ist auch so da. Drückt und streichelt mir die Wange beim Zu Bett Gehen. Und wir sind im Herzen miteinander verbunden...so wie ich mit vielen anderen aus diesem Volk auch aufs Engste verbunden bin.

Sie kommen mich besuchen, erkundigen sich nach meiner Gesundheit, helfen mir bei Wehwehchen und zeigen mir, dass sie mich nicht vergessen. Sie verweisen auf eine neue Zukunft, eine Zukunft der Freude, der Selbstständigkeit und eines neuen Lebens, in dem ich tue was meinem Wesen entspricht, das menschliche Leben genieße und mich daran erfreue.

Umgekehrt fühle ich, was sie fühlen und versuche, so gut es geht, an ihren Belangen teilzuhaben, wenn auch auf Distanz. Ich bin hier oben in NRW, sie unten im tiefsten Bayern. Dabei gestaltet sich die Kommunikation oft mühsam. Um mit ihnen reden zu können, muss ich ganz ruhig werden, meinen Geist still und weit werden lassen und die kleinen Filter ausschalten, die so dazwischen funken und plappern. Im Wald funktioniert es besser als zu Hause, inmitten der elektronischen Geräte, und auch nur dann sehr gut wenn ich ausgeruht bin. Oft kommt es zu Missverständnissen, Verwechslungen und anderem, und ein ums andere Mal ärgere ich mich über meine Unzulänglichkeit.
Da ist ein Druide - direkt vor meiner Nase - er kennt sich mit Ayurveda, und Spagyrik aus (hier in inbegriffen ist auch Alchemie) - er ist ein Zauberer der Tinkturen, ein Meister der Energetik, und ich bekomme ihn nicht eingehend befragt, weil mich schon die einfachsten Zusammenhänge anstrengen. Ja, in solchen Momenten muss ich einfach liebevoll mit mir umgehen.

Ich versuche immer noch zu eruieren, wie ich euch am Besten erreichen kann, sozusagen den Schlauch setzen und das, was ich erlebe, zu euch in einer Weise weiter leiten, dass es euch Spaß macht, dass ihr es begeistert und voller Freude aufnehmt - und mich nebenher noch dabei unterstützt ;-) mir in Scharen ermöglicht von meiner Kunst zu leben... und sagt: Jahaaa! Jahaaa noch mehr! Bitte, Alina, schreib mehr Bücher, wir verschlingen schon die Noromadi...male mehr Bilder wir lieben sie und wollen meeehr... hier schau, du kannst davon leben!

Naja, mal sehen die nächste Zeit wird spannend.

Alles Liebe Euch
Eure Alina

Montag, 5. Juni 2017

Mit Naturwesen sprechen...

Die Zeiten, da ich während der Kommunikation mit Naturwesen, meine eigene Stimme in komplett korrektem Deutsch wahrnahm, sind vorbei. Einerseits freut mich das, denn so fällt ein weiterer Filter meines Geistes weg, der zu Fehldeutungen führen kann - andererseits beherbergt das genau neue Missverständnisse. Warum ist das so?
Naturwesen beim Sprechen zuzuhören ist niemals eine schnelle Angelegenheit.  Je aufgeregter ich bin, desto schlechter verstehe ich sie. Oft versucht zudem eine andere Stimme dazwischen zu plappern, ihr erkennt sie daran, dass sie zu schnell antwortet...und zwar noch ehe ihr eure Frage zu Ende gedacht habt. Die gilt es zu überhören.

Willst du die eigene Stimme des Naturwesens (sie haben eigene Stimmen wie wir) richtig in deinem Geist hören, tue folgendes:


Wenn du deine Frage gestellt hast, dann stehe ganz still, bewege dich nicht, denn jede Bewegung schwächt die Kraft deines Geistes. Schließe die Augen und mach deinen Kopf total leer, auch die Emotionen total leer. Entlasse alle Anspannung aus deinem Körper: Anspannungen im Körper bemerkst du daran, wenn sich das Gehirn z.B. verkrampft anfühlt. Er ist kein Muskel, aber wenn du im Kopf so einen Druck spürst, der bis hinter die Augen geht, dann ist der Geist verspannt. Dann lass los. Gehe weiter in den Körper, wenn du Druck spürst im Herzen oder im Bauch, lass los. Lass die Schultern hängen und entspanne die ganze Gesichtsmuskulatur. Dann warte: ganz absichtslos. Es mag sein, dass du eine Antwort erhältst, sehr leise, vielleicht im Ausdruck verwaschen. Wenn das so ist, bitte darum, dass sie es wiederholen und entspanne dich wieder. Wichtig: Wenn du ein Wort nicht kennst oder etwas nicht verstanden hast, frag nach: "Meinst du das und das? Oder etwas anderes?"

Folgende Missverständnisse können dabei auftreten: 


Fehlerhafte Aussprache im Deutschen auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse: 
  • Naturwesen sagt "Hakkssant" ich verstehe zunächst "Hab Angst", es bedeutet aber: "Akzent"
  • Naturwesen sagt: "Rukull" ich verstehe dasselbe und denke, was bedeutet das? Es heißt "Rukola"
  • Naturwesen sagt auf Russisch: "Harascho", ich frage vorher: Wo kommst du her, es antwortet: "Harascho" und ich verstehe "Warschau".
Mischungen von Deutsch mit deren eigener Sprache:

Manchmal, wenn sie das deutsche Wort nicht kennen, mischen sie ihre Sprache mit Deutsch.
Beispiel: "Ich hab Loch in Savuu". Hier gilt es heraus zu finden, was genau mit dem Wort gemeint ist. Savuu bedeutet Zahnfleisch, kann aber auch Kiefer oder Mundinnenraum bedeuten, je nach Kontext. Wenn sie ganze Sätze halb in ihrer Sprache und halb in Deutsch angeben, ist das Chaos perfekt.

Oft ist die Grammatik vollkommen falsch:

Zum Einen sprechen sie von sich oft in der Dritten Person. Wenn du denkst du hast ein bestimmtes Individuum vor dir, und dieses spricht von sich in der dritten Person, bist du verwirrt... ist nun der da von dem du denkst, dass er da ist oder ist doch jemand anderes da, der von diesem spricht? Bei ihnen gibt es zwar das Wort für "Ich", aber das wird nur in Notfällen verwendet. Sie kennen keinen Unterschied zwischen "Er", "Sie" und "Es". Es ist alles ein Wort, und auch dieses wird selten bis gar nicht verwendet.
Sie kennen keine Deklinationen, also so was wie: Einem, einer, eines einen...Mein, meinem, meinen usw. gibt es auch nicht. Wenn etwas ihnen gehört, sagen sie z.B. "Haus" und zeigen sie auf sich.
Es gibt auch keine Artikel oder Zeitformen bei ihnen. Und wenn sie etwas verneinen, dann sprechen sie den Satz in der "Ja"- Form aus und schütteln den Kopf, um anzudeuten, dass es NICHT so ist.

Ihre Sprachen sind sehr viel rudimentärer, es gibt kaum ganze Sätze und wenn, dann werden sie stark durch Gestik untermauert. Sehe ich die nicht, habe ich verloren.

Ich nenne das Clash of Cultures - das Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen. Es ist faszinierend wie anstrengend zugleich

Sonntag, 21. Mai 2017

Rekonstruktion alter Gesichter

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das mich persönlich herzlich sehr berührt:

Es ist ja schon schön, dass ich die Gesichter unserer naturwesischen Freunde zeigen darf, dass sie so viel Vertrauen zu mir haben und sich mir zeigen - damit wir Menschen alle an dieser faszinierenden Welt teilhaben können.

Ein anderer, sehr spannender Aspekt meiner Arbeit, ist die Rekonstruktion von Gesichtern bereits schon seit Langem verstorbener Naturwesen, die zur gegenwärtigen Zeit als Menschen inkarniert sind. Ich rekonstruiere die alten Konterfeis oft mit Hilfe von naturwesischen Zeitgenossen, die zu Lebzeiten desjenigen schon eine enge Bindung zu diesem hatten, sei es, dass sie Verwandte, Freunde oder Partner gewesen sind.
Naturwesen können sehr alt werden, weit älter als wir Menschen. Und so geschieht es oft, dass sich Freundschaften zwischen Menschen und Naturwesen entwickeln, weil letztere die Seelensignatur selbst im neuen Körper wieder erkennen. Altes findet wieder zusammen, was getrennt ward, ist wieder vereint. Solche Wiedersehen berühren das Herz, uralte Erinnerungen werden auf beiden Seiten wieder wach, und wenn der Mensch, sein eigenes Gesicht - wie es einmal ausgesehen hat, wieder sieht, dann kommt es oft zu noch stärkeren Schüben in Richtung Erinnerung. Der Mensch mag dann auch sich selbst besser verstehen, warum er sich beispielsweise in menschlicher Gesellschaft oft so fremd fühlt.

Hier zwei Beispiele: 


Dieser Mann hier hat zu einer Zeit gelebt, da die Menschheit noch sehr jung war. Naturwesen beherrschten das Bild der Erde und dazwischen lebte versprengt... der Mensch.

Òthat-Nák-noi ist der Künstlername eines Grifan-Virtuosen. Grifan ist eine uralte naturwesische Tradition, in deren Rahmen auf Musik bunte Energien bewegt werden, die oft die Signatur des Liedes wieder geben, welches die Zuschauer gerade hören. Es ist das Sichtbarmachen von Musik in Farbe - ähnlich wie z.B. auf Aurafotografien unser Energiefeld sichtbar gemacht werden kann.
Als kleiner Junge ein Waisenknabe, zog er früh los und schloss sich einer Schaustellertruppe an, die von Ort zu Ort fuhr und Kunststücke zeigte.
Ein Meister entdeckte ihn eines Tages auf einem Jahrmarkt - es war reiner Zufall. Er nahm ihn mit in seine Akademie, in der es zweierlei zu lernen gab: Einmal Grifan als Kunst des Heilens, denn wir wissen, Energie kann auch für die Gesundheit als Energiearbeit eingesetzt werden - und für die weniger begabten - die unterhaltsame Seite: das Sichtbarmachen von Musik in Farbe. Der junge Mann erwies sich als sehr talentiert. Er lernte schnell, konnte sich jedoch Zeit seines Lebens nie mit der heilerischen Seite des Grifan anfreunden. Es kam zu einem Zerwürfnis mit seinem Meister. Er brach die Lehre ab und verdiente seinen Lebensunterhalt fortan als Grifan-Künstler, der die Naturwesen unterhielt. Er fing ganz klein an, war aber so gut, dass er irgendwann auf Fürsten- und Königshöfen den Adel unterhielt und dafür eine Menge Ruhm einheimste. Sein Leben (er war homosexuell) war geprägt von Reisen und vielen Ausschweifungen. Was er jedoch nie gefunden hat, war die echte und tiefe Liebe, die Stabilität, die einem ein sesshaftes Dasein als Heiler wohl mehr ermöglicht gewesen wäre. Erst im Alter begriff er das, und als es so weit war, da ließen seine Grifan-Leistungen so nach, dass kein Fürst und kein König ihn mehr sehen wollten. Er starb verarmt als einsamer alter Mann.
Dieser Mann existiert heute als Mensch, und er erinnert sich an dieses Leben als Òthat-Nák-noi, der eigentlich gar nicht sein Name war...einen Namen hatte er nämlich nie,  denn den welchen ihm seine Eltern gegeben haben, hat er nie gehört.



Ihr Name lautete einmal Gawida, aber eigentlich ist das gar nicht so, denn der Name ist stark vereinfacht. Nur so können wir Menschen ihn aussprechen. Sie lebte als Ausgestoßene Frau ihres Volkes in einer Höhle. Ein Mann, der sie liebte, kam immer vorbei und versorgte sie mit Lebensmitteln und anderem. Er führte mit ihr eine verbotene Liebesbeziehung, denn in seinem Dorf war sie nicht geduldet - gehörte sie doch zu einer anderen Naturwesenart als er selbst!
Sie starb leider recht früh, aber der Naturwesenmann, der sie damals so geliebt hat, den gibt es noch.

Das ist er hier:

Er ist ein Krieger, eines Volkes, das sich Esenen nennt und hat die Seelensignatur seiner geliebten verstorbenen Frau in einem jungen menschlichen Mädchen wieder erkannt, das in der Natur saß und Flöte spielte. Seitdem sind die Beiden unzertrennlich. Er ist sehr fürsorglich und auch heute besucht er sie gerne in ihrer nun menschlichen Höhle ;-). Sie wiederum freut sich sehr, auch ihn wieder zu sehen. So sind sie beide wieder vereint. Und wer weiß, vielleicht wird sie dereinst wieder ein Leben als Naturwesenfrau führen, und er hier wird der Erste sein, der auf sie wartet und heim führt.









Ihr seht also, Seelen finden - egal in welch unterschiedlichen Körpern und Dimensionen sie auch beheimatet sein mögen, immer wieder zusammen, denn die Liebe ist ewig!


Alles Liebe wünscht euch
Eure Alina

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ein Naturwesen steht plötzlich auf dich!

Wenn du mit einem Naturwesen angebandelt hast...

Gerade heute las ich als Kommentar unter einem meiner Bilder, was für einen vortrefflichen Ehemann die abgebildete Naturwesenfrau hat - und schmunzel, dass die Verfasserin ihn gerne als Gatten hätte. Als ich sagte, er sei verheiratet, da sagte sie nur knapp: "Mist"!

Aber mal im Ernst, gibt es denn so etwas wie Anbandelungen zwischen Menschen und Naturwesen? Also, beispielsweise dass da einer aus dem Wald auf dich steht? 

Die Antwort lautet ja. Dieser Kommentar erinnert mich an eine Geschichte, die mir eine Freundin vor einiger Zeit erzählt hatte. Ich habe ihren naturwesischen Begleiter für sie gezeichnet. Sie wusste dass er kindsgroß ist, aber nicht wie er aussieht. Für sie war er einfach der niedliche schalkhafte - und auch harmlose Kobold. Naja, jedenfalls ist sie auf Reisen gegangen, und wir wissen wie zugig es in Zügen und auch in Flugzeugen so ist. Sie hat gefroren und ihren Freund gebeten, er möge sie was wärmen. Natürlich hat sie nicht daran gedacht, was das für eine Wirkung auf den männlichen Vertreter seine Art haben könnte. Glücklich erzählte sie mir, wie sich durch seine Umarmung eine weiche Decke auf sie legte.

Hinterher hat sie eine Veranstaltung besucht. Sie fand in einem Wald statt und dort bat der Gute sie um ihre Hand. Na?? Klingelts? Man sagt heute ja nicht umsonst, um die Hand anhalten. Sie fand das niedlich, dachte sich nichts dabei und zack, hielten sie Händchen. Hinterher wunderte sie sich, wieso er oft hinter ihr stand und ihr mit seinen bekrallten Händen sanft die Nackenhaare streichelte.
Als ich ihr am Telefon erklärte, was sie da getan hatte, ist ihr der Putz aus dem Gesicht gefallen. Nach dem Motto: Wie? Ich habe, was? Ich: Er hat um deine Hand angehalten und du hast sie ihm gegeben. Sie: Das ist doch nur ein kleiner lustiger Kobold, ich: Nein, es ist ein erwachsener, wenn auch kleinwüchsiger Naturwesenmann. Daraufhin hat sie echt Angst bekommen, meinte nur zu mir: Was macht der jetzt mit mir?
Ich: Er wird nichts tun, was du nicht auch willst. Na, Spaß beiseite. Eine echte Beziehung zu einem Menschen ist so gut wie unmöglich, aber es bewirkt eine gewisse, wie sagt man... Aufdringlichkeit, die nicht jedem bekommt. Zwar erklären mir viele Menschen, es würde ihnen nichts ausmachen, wenn ein Naturwesen - egal ob Mann oder Frau - sie anfasst, aber die Realität sieht da ganz anders aus. Wenn sie da was nicht greifbares anfasst, wird vielen Menschen schon mulmig. Also liebe Damen, aber auch Herren der Schöpfung. Sollte ein Naturwesen deine Hand wollen, dann nimm sie nicht an ;), sofern du nicht möchtest, dass dir in der nächsten Zeit jemand liebevoll die Nackenhaare krault :D