Mittwoch, 30. Mai 2012

Waldklee

Heute berichte ich euch etwas über den Wald-Klee (Trifolium sylvaticum)

Hier seht ihr ein Bild!

Anders als der Wiesenklee, der - wie der Name schon sagt - auf Wiesen wächst, gedeiht dieser Klee hier gerne in Wäldern. Diesen hier habe ich in einem Fichtenwald fotografiert. Er ist etwas heller als der Wiesenklee und, ganz wichtig, er hat keine Streifen auf den Blättern.
Beide Kleesorten sind essbar, dieser hier mundet mir persönlich jedoch viel besser, da er sauer schmeckt. Man kann ihn einwenig mit Sauerampfer vergleichen.

Ich habe noch nicht versucht, raue Mengen davon zu essen - sollte man vielleicht auch nicht. Denn, meine Mutter, die erzählte mir mal eine Geschichte:
Sie sagte: Als ich klein war, da habe ich auf dem Land gelebt und unsere Kühe auf die Weide in ein Kleefeld getrieben. Die haben sich daran satt gefressen und hatten danach so furchbare Blähungen, dass mein Vater sie quer durch das ganze Dorf scheuchen musste, damit sie diese Gase nun...auch wieder loswerden ;) Ich denke, die Kühe haben da den Wiesenklee gefuttert - aber, ich denke mir, dass es bei Waldklee auch ähnlich ist. Also, liebe Leute, futtert nicht so viel aufeinmal davon - und ganz wichtig: Esst ihn wenn er noch frisch ist, sonst gibt's auch bei kleineren Mengen Blähbauchgefahr.

Leider weiß ich nicht wann er genau Saison hat, aber ich vermute eher so Frühjahr-Sommer herum. Ich werde ihn mal im Auge behalten!

Naja, also diesen Waldklee esse ich gerne mal so, oder ich verfeinere damit Salate!
Ich überlege mir, einwenig mehr davon zu sammeln und ein säuerlich-süßes Pesto daraus zu machen. Also: Einwenig braten (aber nicht verbrennen) und dabei etwas Honig mitmischen. Dann in ein Gefäß tun und Öl drüber tun, so weit, dass er abgedeckt ist, aber nicht darin schwimmt.
Welches Öl ihr nehmt, ist Geschmackssache. Ich nehme gerne Olivenöl, wer's neutraler mag, kann ein anderes Öl verwenden, so z.B. Distelöl. Sonnenblumenöl mag ich nicht drunter mischen, dieses eine zu schwere Energie hat.
Wenn ihr fertig seid, tut ihr das Gläschen in den Kühlschrank und lasst den Inhalt schön lange ziehen! Danach könnt ihr euere Speisen wunderbar damit verfeinern!

ACHTUNG! Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate. Frage Deinen Arzt oder Apotheker!

So, und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Probieren!

Eure
Alina

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