Montag, 13. August 2012

Kleidung und Mode bei den Naturwesen...

Hallo,

nachdem ich euch nun etwas über die Schönheitsideale beschrieben habe, erzähle ich etwas zum Verhältnis von Naturwesen zu Kleidung:

Dazu muss ich etwas zurück greifen.
Das Verhältnis der Naturwesen zu ihrem eigenen Körper und Nacktheit ist ein anderes als jenes des heutigen mitteleuropäischen Zivilisationsmenschen.

Beim Menschen spielt das Schamgefühl eine große Rolle. Das bedeutet: Ich zeige meine Reize, aber nur bis zu einem gewissen Grad. So darf z.B. bei Frau immer ein Büstenhalter unter dem Shirt sein, damit sich die Konturen nicht zu sehr abzeichnen. Alles, was zu intim ist, das wird natürlicherweise bedeckt! Dabei unterscheiden wir zwischen verschiedenen Anlässen und Altersstufen:
Ein Girlie von 15 Jahren testet seine Grenzen aus, dementsprechend knapp darf auch der Rock sein.
Im Berufsalltag dagegen gilt so etwas als obszön - deswegen gilt da: Adrett ja, aber bitte nicht zu viel zeigen. Der Rock immer etwas bis über das Knie und der Ausschnitt nicht zu tief!
Im Großen und Ganzen geht es bei uns Zivilisationsmenschen also um Bedecken von Reizen. Zeigen ja, nur nicht zu viel, sonst bekommt es den Geschmack von etwas Anrüchigem!
So ist auch die menschliche Kleiderordnung geschaffen! Sie folgt diesen Gesetzen - bei dem Schamgefühl eine große Rolle spielt.
Man zeigt sich im Allgemeinen nur seinem Partner, also dem engsten Verbündeten in intimem Beisammensein.

Naturwesen sind oft eines: nackt! Sie lieben ihren Körper und ihre Nacktheit und stellen diese gerne zur Schau.
Die kleineren Leute, die vielfach in den Wäldern wohnen, sind sehr behaart. Sie benötigen also nicht in dem Maße Kleidung wie wir. Männer tragen einen Lendenschurz, die Frauen einen langen bunten Rock. Die Kinder laufen immer nackt herum. Gerne wird gezeigt, was man hat, das heißt, die schönen körperlichen Reize, wie z.B. pralle Brüste werden zur Schau gestellt, um zu zeigen wie schön - also wie gesund man ist!
Bei der größeren Spezies, deren Mitglieder vielfach zu Herrscherfamilien zählen, wird der Körper gerne gezeigt, indem man sich mit durchsichtigen Stoffen verhüllt, welche die Körpersilhouette und einige halbdurchsichtige Details zeigen. Das können alle Körperstellen sein - auch die intimen. Was man offensichtlich zeigen will, um die eigene körperliche Schönheit zu betonen, das wird vom Stoff ganz ausgespart.

Bei den Naturwesen dient die Kleidung nicht primär dazu, den Träger zu kleiden bzw. zu bedecken, sondern die Schönheit seines Körpers noch mehr zu betonen. Naturwesen gehen viel offener mit ihrem Körper als wir um und sind stolz darauf. Die Kleidung dient vor allem dazu, die eigenen Reize zu verstärken. Sie sind also sehr körperfixiert.
Der mitteleuropäische Zivilisationsmensch ist weniger körperfixiert und mehr kleidungsfixiert. Die Kleidung ist funktionell und dient zu aller erst dem Warmhalten des Körpers und dem Verdecken bestimmter Körperstellen, deren öffentliches Zurschaustellen als anrüchig gelten.

Betrachtet also ein Mensch die Kleidung von Naturwesen, entstehen schnell  zwei Eindrücke:
- Der Eindruck einer unkomplizierten Beziehung zum eigenen Körper und zur Nacktheit.
- Die Atmosphäre von Anrüchigkeit auf Grund eines verminderten Schamgefühls.

Liebe Grüße
Alina







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