Samstag, 1. September 2012

Wie bekomme ich Kontakt zu Naturwesen?

Hallo zusammen!

In vielen E-Mails und Nachrichten, die ich von euch erhalten habe, werde ich gefragt, wie man Kontakt zu Naturwesen herstellt. Das möchte ich euch nun gerne beantworten:

Grundsätzlich gilt: Naturwesen sind dort, wo viel Grün ist. Richtet euer Augenmerk nach Möglichkeit auf lauschige Plätze, die von anderen Menschen nicht zu sehr frequentiert werden. Denn, wer will schon im Kontaktversuch von Joggern, Fahrradfahrern und Gassigehern gestört werden?
Am Besten ihr besucht einen Ort im Wald, der euch auf Grund der schönen Atmosphäre, die er ausstrahlt, magisch anzieht.
Solltet ihr mitten in der Stadt wohnen, tut es auch ein Park. Dort solltet ihr jedoch darauf achten, euch so weit wie möglich vom allgemeinen Besuchertrubel zurück zu ziehen.
Wenn ihr einen schönen Garten habt, dann wohnen Naturwesen sicher dort! Schaut einfach, dass ihr den Garten nicht totpflegt. Ein kurz rasierter Rasen mit wenigen Büschen und winzigen Kugelrobinien...das wirkt alles zu steril, um dauerhaft ein guter Wohnplatz für Naturwesen zu sein. Am Besten ist eine gepflegte Wildnis: Also viele Büsche und manchen Baum! Wenn ihr denen viel Freiraum lasst und sie dennoch pflegt, dass sie nicht wuchern, siedeln sich Naturwesen gerne dort an.

Sucht also euren Ort auf und versucht dabei innerlich ganz ruhig zu werden. Schaltet euren Denkapparat aus und versucht einmal bewusst eure Umwelt wahrzunehmen. Wie sieht sie aus? Wie riecht sie? Welche Texturen sind um mich herum? Saugt alles in Ruhe und Muße in euch auf. Naturwesen lieben es, wenn sich der Mensch der Natur mit offenen Sinnen nähert. Das ist die erste und wichtigste Voraussetzung für einen Kontakt! Schlendert langsam durch die Natur...und nicht schnell, in Gedanken versunken, was es heute Abend zu essen gibt...
In unserem Wäldchen da ist eine riesige Buche. Wenn ich in deren Geäst klettere, ganz unten in der Nähe des Waldweges, und es kommt ein Mensch vorbei...Was meint ihr wie viele von denen gemerkt haben, dass ich da sitze? Leider keiner, denn die Menschen, die denken einfach zu viel und darüber vergessen sie das Wahrnehmen.

Geht häufig in die Natur, genießt sie! Und ihr werden merken, wie befreiend das ist. Das ist Entspannung pur. Ja, Naturwesen kann man nur wahrnehmen, wenn man die Alltagsprobleme zu Hause lässt.
Nun frequentiert euren Lieblingsort mit der schönen Atmosphäre und wagt einmal in Gedanken einfach zu sagen: "Hier bin ich, ich möchte gerne Kontakt zu euch aufnehmen. Darf ich diesen Platz hier betreten?"
Bevor ihr euch ins Dickicht begebt, also den Menschenweg verlasst, der oft eine Niemandslandgrenze zwischen zwei Naturwesenterritorien bildet, fragt gedanklich um Erlaubnis ob ihr "eintreten" dürft. Wir Menschen gehen ja auch nicht ungebeten in fremde Häuser. Fühlt mal in euer Herz. Fühlt es ich positiv an? Oder beklemmend? Bei einem positiven Gefühl, tretet ein, bei einem beklemmenden geht weiter.
Kommt dann immer wieder...bleibt stehen schaut neugierig...irgendwann ändert sich das Beklemmende in ein "ja".

Fühlt dann einmal heinein, wo ihr Platz nehmen dürft, meistens sagt es euch euer Bauchgefühl. Nun setzt euch hin, entspannt euch und schaut mußevoll welche Gedanken euch kommen. Wenn welche kommen ist gut, wenn nicht, dann nicht. Ist euch der Ort vertraut, und ihr habt das Gefühl, die Leute dort haben sich an euch als positiven Menschen gewöhnt, beginnt damit euch mit Namen vorzustellen und Fragen zu stellen. Wichtig dabei! Nehmt etwas zu Schreiben mit, denn deren Bezeichnungen z.B. für das Volk können wahre Zungebrecher sein!

So könnt ihr beginnen:

Hallo, ich bin Monika, ich wohne in...und ich möchte gerne mehr über euch erfahren!
Zu welcher Spezies gehört ihr?
Wie nennt sich euer Volk?
Wie nennt sich euer Anführer/ eure Anführerin?
Wie lange lebt ihr schon hier?
Geht es euch gut?

Unterhalten könnt ihr euch mit ihnen telepathisch. Es reicht wenn ihr eure Fragen (vorzugsweise in Bildern) denkt. Achtet dann auf die Antworten. Sie formieren sich als Gedanken in euren Köpfen. Leider hören sie sich oft wie die eigenen an...deswegen erfordert die Kommunikation etwas Übung! Wenn es am Anfang also etwas abgehackt ist, nicht aufgeben, Übung macht den Meister!
 Versucht euch alles was ihr fragt im Kopf auch bildlich vorzustellen. Also bei: Ich wohne in...z.B. visualisiert euer Haus und eure Wohnung als Bild im Kopf. So verstehen euch die Naturwesen viel besser, denn sie sprechen ja kein oder nur sehr wenig Deutsch!
Beantwortet jede Frage, die sie euch wiederum stellen, ehrlich! Versucht euch nicht zu verstecken, sondern seid klar und direkt. Unehrlichkeit merken sie sofort.
Macht von Anfang an klar, dass sie es euch klar sagen müssen, falls sie eine Frage nicht beantworten wollen, sonst kann es verkommen, dass sie euch Unsinn erzählen. 

Sobald ihr mit dem Anführer des Volkes gesprochen habt und dieser meint, ihr dürft wieder kommen, steht der Kontakt. Erweist euch als freundlich indem ihr während eines Gesprächs in die Hocke geht, falls es sich bei dem Volk um Gniri handelt, denn diese Leute sind nur kindsgroß.
Bei Dhàrdhats dürft ihr ruhig stehen. Nehmt nur dann Platz wenn man es euch anbietet, oder bittet um Erlaubnis: Darf ich mich da hinsetzen?

Wenn die Naturwesen sagen: Geh jetzt! Dann leistet der Aufforderung bitte Folge. Wenn sie genug von euch haben, sagen sie es. Fragt ob ihr wieder kommen dürft. Wenn die Antwort ja lautet, dann bedankt euch und verabschiedet euch freundlich.

Im Winter dürft ihr ihnen Brot mitbringen und Nüsse. Das hilft ihnen zu überleben. Versteckt beides in Baumhöhlen oder unter Wurzeln. Nehmt nicht zu viel, und gebt erst wieder etwas, wenn ihr merkt, das Andere ist weg. Schmankerl unter Naturwesen sind Rosinen!
Wenn ihr ihnen während des Jahres eine Freude machen wollt, schenkt ihnen Murmeln. Sie sollten aus Glas sein. Nehmt einige wenige mit und versteckt sie. Dann lasst sie laaaange liegen und denkt nicht mehr daran, nur so können sie die Objekte von unserer in ihre Welt überführen.

So, nun hoffe ich, dass ich euch ein paar Anhaltspunkte geben konnte, wie der Kontakt zustande kommen kann ;)

Liebe Grüße
Alina

Kommentare:

  1. Hallo Alina und alle, die hier mitlesen,

    wie in meinem letzten Kommentar beschrieben, gibt es in einem Park einen Baum, den ich öfter aufsuche und bei dem ich eine Kontaktaufnahme versuchen wollte.

    Ich habe dafür eine Glasmurmel und ein Tütchen mitgenommen. Das Tütchen war für Müll. Beim ersten Mal, als es mich dort hinzog, fühlte ich mich nahezu dahin gerufen und ich hatte den Eindruck, mein Job war, erst einmal die ganzen Kronkorken aufzusammeln, die rings um den Baum verteilt lagen. Diesmal war es eine Unmenge an Zigarettenkippen, die ich auflas, nachdem ich eine Murmel in einem Loch nahe einer Wurzel versteckt hatte.
    Etwas ermattet von der Aktion und weil ich körperlich auch nicht so gut drauf war an dem Tag, habe ich mich dann müde an den Baum gesetzt. Durch plötzliche emotionale Berührtheit und dem vermutlichen Lösen einer körperlichen Anspannung, kamen mir auf einmal die Tränen und ich war für eine Weile nur mit mir selber beschäftigt und habe mir ein Weilchen nur die Landschaft angeschaut und bin meinen Gedanken nachgehangen. Die Entfernungen erschienen insgesamt viel kürzer und die GEräusche waren lauter wie sonst. Das Gleiche war auch schon, als ich mit dem Bus dorthin gefahren war, so gewesen. Alles schien aufdringlicher zu sein wie gewohnt.
    Wie ich also so dasaß, hatte ich vor meinem inneren Auge den Eindruck, dass sich ein Wesen auf meine Schulter setzt. Ich hatte es schon beim Ankommen im Baum oben sitzend vermutet. Es war langbeinig und hatte eine Mütze auf und wanderte von einer meiner Schultern zur anderen und setzte sich dann mit baumelndnen Beinen auf meine rechte Schulter und betrachtete mit mir zusammen ein bisschen die Landschaft. Wir haben auch ein Gespräch angefangen. Das Wesen wollte mich zum einen trösten, aber hat sich auch ein bisschen lustig über mich gemacht oder wollte mich vermutlich aufheitern ;) also war nett gemeint. Später kam auch eine Freundin von ihm herunter und tanzte auch ein bisschen auf meinen Schultern herum. Sie hatte rote Haare und beide sahen aus wie Pixies mit Mützen auf dem KOpf, so wie man sie von Bildern kennt. Auf meine Linke Schulter blumste dann noch ein Wesen herunter. Es war um einiges kleiner, dunkler und plumper. WAr es ein Gnom oder ein Zwerg? Ein Wesen mit einem eher birnenförmigen faltigen Körper ohne ausgeprägte Arme und Beine und keinen Hals zum Kopf. Ich erinnere mich noch an etwas schielende Augen und zwei hervorstechende Hasenzähne. GAnz zum Schluss setzten sich dann noch zwei kleinere Schmetterlingsfeen auf meine Knie und im Nachhinein hatte ich den Eindruck, dass es die eigentlichen Bewohnerinnen des Baumes waren.
    Irgendwann war mir die Kontaktaufnahme dann zu anstrengend. Ich habe mich freundlich von ihnen verabschiedet und bin dann zu einem Baum weitergegangen, den ich dort auch immer gerne besuche und habe dort auch schon mal eine Murmel versteckt. ;)

    Soweit mein kleiner Bericht. Es hat sich natürlich gefühlt und in meinem Kopf so abgespielt, war z.T. vielleicht auch inspiriert von Bildern, die ich schon kannte. Aber das Bild des Gnoms war für mich neu und die Betonung der "Schmetterlings"feen, war für mich auch interessant. Die Form der Flügel war mir nie so präsent gewesen.

    Liebe Alina, ich vermute mal, ich habe keine Gniris gesehen, dafür anderes. Du beschreibst sie ja explizit als Völker, so wie Menschen. Was ist der Unterschied zu Elementarwesen wie sie z.B. ein Marko Pogacnik beschreibt. Elementarwesen, die über einen See wachen, die die mit der Entwicklung und Entfaltung einer Pflanze betraut sind. Sind das dann die Elementargeister? Hast du dazu auch Kontakt?

    lieben Gruß
    Susanne





    AntwortenLöschen
  2. Hallo Susanne,

    also erst einmal: Hut ab, angesichts deines intensiven Erlebnisses!
    Wie du sagtest gibt es Unmengen - sowohl von Naturwesen als auch von Naturgeistern. Ich vermute die Elementarwesen gehören zu dem, was ich als Naturgeister bezeichne. Die Wächter in den Baumwurzeln kümmern sich z.B. auch um einen Ort bzw. um die dort lebenden Völker. Dann gibt es noch Baumgeister, die bilden wohl den Charakter des Baumes und seine Seele.
    Ich denke jeder Mensch, der Kontakt hat, trägt dazu bei, ähnlich wie bei einem Puzzle Bild, das Gesamtbild dessen was so existiert und Aufgaben hat, zu ergänzen.

    Also, auch wenn es keine Gniri waren, so hast du Kontakt zu vielen anderen Wesenheiten bekommen, die ich selbst gar nicht kenne ;)

    Das finde ich toll und außergewöhnlich!

    Liebe Grüße
    Alina

    AntwortenLöschen