Freitag, 2. November 2012

Gniri

Aussehen

Größe: Zwischen 40 cm und 1,50 M

Allgemeine Merkmale: 
  • Augen: groß und rund. Hervorragende Nachtsicht. Schattierungen:Blau, Braun, Rötlich, Grün sowie Mischungen davon 
  • Behaarung: Stark, Haarschattierungen reichen von rötlich-braun, braun bis hin zu dunklem Schwarz 
  • Gliedmaßen: 10 bekrallte Zehen an jedem Fuß (8 normale Zehen und zwei Greifzehen), 5 bekrallte Finger an jeder Hand. 
  • Haut: Dick, stark und widerstanfsfähig. Schattierungen: Helles Braun - grünlich, bräunlich - gräulich. Je nach Individuum sehr hell- oder sehr dunkelhäutig. 
  • Körperbau: Lange dünne Gliedmaßen, sehr sehnig.
  • Ohren: tellerförmig und spitz.
  • Zähne: lang und spitz


Männer:

Borstiges dickes Haar
Rückenborsten und Armborsten. Sie können bei Bedarf gespreizt werden, um das Territorium zu verteidigen.





Frauen:

Feines wolliges Haar
Drei Brüste
Rückenbehaarung, worin sich die Kinder festhalten.


Vorkommen:

  • Europa, Afrika, Asien
  • Bevölkerungsdichte: ca. 3 Millionen

 

Lebensweise:

Sie sind in sesshaften Stämmen organisiert, die in der Regel aus mehreren Sippen bestehen. Gniri leben gerne in auslandenden Baumkronen, aber auch in Büschen auf dem Boden, so z.B. gerne in Haselsträuchern oder Ilex-Büschen.
Sie überwintern in Höhlensystemen unter der Erde und ernähren sich von dem, was sie vorher bevorratet haben.
Als Nahrung dienen ihnen Kräuter, wilde Früchte, Nüsse, aber auch Insekten und Kleintiere. Das Fleisch wird eingelegt oder roh gegessen.
Gniri-Familien bekommen sehr viele Kinder.
Männer tragen in der Regel einen Lendenschurz und Frauen einen ausladenden Rock. Je nach Volk laufen sie auch nackt. 
Die Gesellschaftsstrukturen sind teilweise sehr rigide. Im Mittelpunkt des Lebens eines jeden Gniri stehen Ehe und Kinder. Nur wenn eine Ehe vollzogen wurde, der auch Kinder folgen, hat man den Respekt der anderen. Kinderlose Paare werden als verflucht angesehen und Junggesellen müssen sich mit Lebensorten vorlieb nehmen, die sonst keiner bewohnen will.

 

Religion:

Sie beten zur Mutter Natur. Deren Vertreter sind geisterhafte Wesenheiten, die als Wächter Wurzel- und andere Formationen bewohnen. Da Gniri sesshaft sind und sich ein Volk auf einem vergleichsweise kleinen Territorium neben dem anderen drängt, haben sie viele Lokalgottheiten.
In schwierigen Angelegenheiten des Alltags oder wenn es um eine Entscheidungsfindung geht, fragen sie ihre Ahnen um Rat. Sie berufen sich auf die Erfahrung der Alten, und organisieren sich gerne nach altbewährter Tradition. 

 

Besonderheiten:

Sie gurren wenn sie sich freuen. Ihre Sprache(n), die in zahlreichen Dialekten auftreten, sind mit vielen rr's also Gurrern durchzogen. Wenn sie sprechen, fauchen und zischen sie, um die Aussagen zu untermalen.
Sie benutzen KEIN Feuer! Stattdessen wärmen sie sich durch engen Körperkontakt.

Kommentare:

  1. tolle information - sehr interessant

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  2. Liebe Alina, was haben diese Wesen gegen Feuer??
    Liebe Grüße,
    Nina

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  3. Liebe Nina,

    Feuer ist wärmend, aber auch gefährlich. Wie du es sicherlich aus den Nachrichten her kennst, kann es ganze Landstriche zerstören. Es dauert Jahre, ehe dort wieder etwas wächst. Viele Familien verlieren ihr Zuhause. Deswegen verwenden sie ungern oder gar kein Feuer.

    Liebe Grüße
    Alina

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  4. Liebe Alina, was ich nicht verstehe, warum ernähren sie sich von Insekten wenn sie doch ätherisch sind..wie funktioniert denn da die Verdauung??? *grübel*

    Liebe Grüße

    A.S

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    1. Liebe A.S,

      ich unterscheide zwischen den ätherischen Naturgeistern und den verkörperten individuellen Naturwesen. Wenn du magst, schau hier rein ;) : http://alinatamasan.blogspot.de/2012/06/naturwesen-und-naturgeister.html

      Alles Liebe dir
      Alina

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  5. Eine Frage, liebe Alina: Ich bin gerade in der Mitte Deines ersten Romans (Gniri-Noromadi). Dort benutzen die Gniri Feuer, z.B. wenn sie einen Kräutersud kochen. Wie paßt das zusammen?

    Gruß
    Uwe

    PS: Die Kontakte zwischen Mensch und Gniri (v.a. mit Retasso) hast Du sehr gut beschrieben. Wenn ich mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit bin, muß ich jetzt in alle Bäume und Sträucher schauen ;-). Obwohl, ... es ist doch noch etwas arg kalt. Ich habe auch einen kleinen Schrebergarten mit ein paar wilden Ecken. Dieses Jahr wird anders... vor allem nach der Lektüre Deiner Bücher...

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    1. Lieber Uwe,

      erstmal freue ich mich wirklich sehr, dass dir mein Roman gefällt, und wäre ich du, würde ich wohl auch immer in die Kronen der Bäume starren ;-)
      Zu deiner Frage: Die Anwendung von Feuer im Buch ist ein reines Stilmittel, damit mir die menschlichen Leser besser folgen können. Eigentlich benutzen Gniri so gut wie kein Feuer. Sie kochen auch keine Suppen - zumindest nicht in der Häufigkeit wie wir das gewohnt sind. Vielmehr ernähren sie sich hauptsächlich von Rohkost, Insekten und kleinen Tieren, deren Fleisch sie entweder gerne einlegen und/oder roh verspeisen. Der Gedanke, an rohem Essen ist den Menschen aber oft zuwider, weswegen ich sie doch ein wenig habe kochen lassen ;)

      Alles Liebe dir
      Alina

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  6. Liebe Alina,
    ich muss mich unbedingt länger mit dir unterhalten.Es geht um ein Erlebnis, dass ich letzrwn Sommer hatte und mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Bist du bei fb oder hast du whatapp? Liebe Grüße Simone Hammacher

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