Donnerstag, 29. November 2012

Iugishi - Echsenwesen aus Asien

Der Name "Iugishi" (mit i) ist die Kunstbezeichnung einer Spezies echsenhafter Wesen, die hauptsächlich in Asien und noch mehr in Japan beheimatet sind. Sie haben auch etwas Drachenhaftes an sich, so dass es gut sein kann, dass in asiatischen Ländern deswegen der Drache als Glücksbringer gilt - und dieser hoch verehrt wird!

Ein Bild seht ihr hier:


 
Aussehen: 

Iugishi sind drachenartige echsenhafte Wesen, so groß und größer wie Menschen. Sie besitzen einen leicht geschuppten Körper und haben eine dicke ledrige Haut, die zuweilen eine Streifenzeichnung aufweist. Ihre Hautfarbe ist familiär bedingt: so gibt es große Clans mit gelber Haut, blauer und grüner Haut. Es gab und gibt auch noch Rothäutige, aber diese sind mittlerweile sehr selten, da diese Familie als fast ausgestorben gilt. Rosatöne in der Hautzeichnung anderer Clans verweisen jedoch auf eine Bindung zu den Rothäutigen. So darf man sich vorstellen, dass jeder Clan eine andere Hautfarbe aufweist.

Diese Wesen sind fast haarlos. Wer noch ein paar Haare hat, der pflegt und zeigt sie stolz. Haare wachsen, wenn überhaupt noch als schmale Pinsel am Hinterkopf und werden dann wie zu einem Samuraizopf verbunden. Auch Beinbehaarung gilt als schick.
Sie haben lange spitze Ohren, einen länglichen Kopf mit Wülsten an der Stirn und auf der Seite und - das Besondere ist: Ihre Atmungsorgane sitzen auf der Seite - in diesem Sinne haben sie also keine Nasen.
Die Pupillen ihrer Augen sind sehr groß und variieren in der Farbe wie bei uns Menschen auch.
Sie haben überdimensional lange Arme, große Hände mit dunklen Krallen und fünf Finger an jeder Hand. Die Füße weisen lediglich vier Zehen auf, mit einer kleinen Zehe hinten an der Ferse, die zum Abstützen dient.
Im Gegensatz zu uns Menschen besitzen sie keine voll ausgebildete Wirbelsäule. Ihr Oberkörper steckt zum Teil in einer schalenartigen Verpanzerung, die verhindert, dass sie beim Gehen vornüber kippen. Auf diese Weise wird der Oberkörper in der geraden Position gehalten.
Dort wo bei uns Menschen ein rudimentärer Knochen sitzt, der darauf hinweist, dass auch wir einmal Ruten hatten, hat der Iugishi noch einen kleinen Fortsatz. Wozu dieser dient, dazu komme ich noch. 

Ihre Speziesbezeichnung:

Je nach Familie nennen sie sich selbst anders. Es gibt in ihrer Sprache eine übergeordnete Bezeichnung für die Spezies als Ganzes, jedoch sieht sich jede Famile als eine Unterrasse - und so hat jeder Clan seine eigene Rassenbezeichnung.
Zur Zeit ist mir nur jene der Gelbhäutigen bekannt, und die lautet ungefähr: Kîrrr-ak-tarr-urrr-rriktrii-ft. Wenn ihr euch vorstellt, dass ihre Sprache eine Mischung als Klick-, Glucker- Schmatz- und Gurrlauten ist, dann klingt diese Bezeichnung wie eine Art Lied.

Nahrung: 
Sie essen hauptsächlich Fleisch. Der Menge nach essen sie weniger als wir Menschen an Nahrung insgesamt zu uns nehmen. Es wird roh und ungewürzt gegessen, manchmal gibt man auch Gewürze dazu, die den Eigengeschmack des Fleisches intensivieren oder unangenehme Aromen überdecken.

Familie und Kinder:
 
Da es sich um reptiloide Lebewesen handelt, laichen die Frauen. Das ist so ähnlich wie bei Fröschen - auch zahlenmäßig. Der befruchtete Laich wird aufgesammelt und in Becken gebracht. Die Kleinen sind zunächst kleine schwarze Punkte umgeben von einer gallertartigen süß schmeckenden Masse. Während die kleinen "Kaulquappen" wachsen, ernähren sie sich ersteinmal von dieser durchsichtigen Masse.
Diese Masse gilt, ähnlich wie bei uns Kaviar, bei den erwachsenen Iugishi als schmackhafte Delikattesse und wird, neben Fleisch, auch gerne genossen.
Nun wird aufmerksam beobachtet wie schnell die Kinder wachsen. Es gibt insgesamt 5 Wachstumsstadien bis zum Erwachsenwerden:

1. Stadium: Kleine punktförmige "Kaulquappe" umgeben von der nahrhaften Masse

2. Stadium: Dem Kleinen wächst ein Schwanz.

3. Stadium: Dem Kleinen wachsen Ärmchen und Beinchen.

4. Stadium: Das Kleine bekommt einen Wachstumsschub. Es bildet sich die Brustverschalung, und es richtet sich auf. In diesem Stadium sieht es aus wie eine sich auf zwei Beinen fortbewegende schwarze Kaulquappe mit einem eckigen Kopf.

5. Stadium: Der erwachsene Iugishi bildet sich heraus: Das Schwänzchen bildet sich zurück, die Kopfform verändert sich und die typische familiäre Hautfärbung kommt zutage.

Innerhalb von Stadium 4. findet die Prägung der Kleinen auf die Mutter statt. Aber nicht der gesamten Brut. Der Vater wählt 6-8 Kleine aus. Diese dürften nacheinander an die 2 Milchleisten der Mutter, die insgesamt ebenso 6-8 Zitzen aufweisen. Der Rest wird durch Ersatznahrung aufgezogen und hat zu den Eltern nur wenig Bezug.
Nun kommt das Schwänzchen des Kleinen zum Einsatz. Das gewählte Kleine schiebt sein Schwänzchen in einen Kanal bei der Mutter, der einwenig unterhalb jener Stelle sitzt wo unser Bauchnabel ist. Gleichzeitig gibt die Mutter einen bestimmten Locklaut von sich. Nun bildet sich die Mutter-Kind Beziehung, und das Kleine wird die Mutter auch im Erwachsenenalter noch erkennen, aber nicht nur anhand des Rufes, sondern auch anhand des Geruchs der Mutter.
Jedes Kleine hört auf einen anderen Lockruf der Mutter, und sie dürfen nur nacheinander gesäugt werden, da sie sonst aufeinander losgehen würden. Das Kleine wandert dabei wie ein flinkes Wiesel von einer Zitze zur anderen.

Bereitschaft der Frau:

Jede erwachsene Iugishi-Frau sondert durch Drüsen am Körper, die wie fächerförmige Lamellen aussehen, eine Art Duftstoff ab, der zur Signatur der geschlechtsreifen Frau wird und den Männern anzeigt, wann sie zum Laichen bereit ist.

Gesellschaftssystem: 

Die geprägten Kinder sind besondere Kinder, die dann, je nach gesellschaftlichem Rang, tatsächlich die Privilegien der Eltern genießen dürfen.
Der Rest der Brut wird zu Arbeitern, die innerhalb anderer Gesellschaftsschichten, welche ähnlich wie ein Kastensystem funktionieren, Aufgaben nachgehen, die in einem engen Rahmen bemessen sind. Talente können nur in diesem Rahmen erkannt und gefördert werden. Ein ganzes Heer an Erziehern übernimmt die Aufzucht der Schützlinge bis zum Erwachsenenalter, hinterher übernimmt das der Berufslehrer, der den Jungen oder das Mädchen in bestimmten Fertigkeiten unterrichtet.
Ehen können nur innerhalb der eigenen Kaste geschlossen werden. Je höher die Stellung, desto mehr Frauen darf sich ein Mann nehmen.

Auch das Wissen ist gestaffelt. Jede Kaste und darin enthalten jeder Beruf vermittelt das für eine bestimmte Tätigkeit/ Bereich notwendige Wissen. Hinzu kommen Lehren gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Alle Kasten bilden gemeinsam eine durchstrukturierte Gesellschaft mit immer gleich ablaufenden Abläufen. Routine und Beständigkeit sind hohe gesellschaftliche Werte. Jeder soll dem Ganzen dienen und seinen ihm vorgeschriebenen Platz einnehmen. Nur die Obersten haben mehr Handlungsfreiheit.

Mittlerweile gibt es unter den Iugishi aber immer mehr Freiheitsbewegungen, die dieses starre System auflösen. Individualität ist nun ein Wert, der in der Bevölkerung mehr und mehr Anklang findet - nicht zuletzt, weil man sie sich den Menschen abschaut. Dieser Entwicklung kann sich auch die Obrigkeit auf Dauer nicht versperren!

Die Ahnen:

Die Ahnen werden hoch verehrt. Es gibt ganze Gesänge, in welchen die Ahnen und deren Verdienste rezitiert werden.

 




Kommentare:

  1. Hallo Alina,

    war schon gespannt, bis du auf die Reptiloiden stösst bzw. uns davon erzählst. Jetzt ist es endlich so weit.

    Kannst du vielleicht auch etwas darüber erzählen ob es stimmt, dass sie unter der Erde leben und welche Fähigkeiten sie haben?
    Es gibt ja viele Berichte über sie, aber ob die alle stimmen?

    Liebe Grüße
    Dunja

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    1. Hallo Dunja,


      ob die Berichte über diese Leute alle stimmen weiß ich nicht. Wie bei den Menschen auch gibt es auch bei diesen Wesen unendlich viele Rassen. Wir Menschen sind ja auch nicht alle gleich, und man kann uns deswegen schlecht alle über einen Kamm scheren und sagen: Ihr seid alle so!
      Je nachdem also mit welcher Rasse der eine oder der andere Mensch Kontakt hat, können die Berichte über die jeweils anders ausfallen. Diese zu prüfen bin ich gar nicht in der Lage, der ich habe ja nur zu dieser einen Rassengruppe Kontakt.
      Ich selbst konzentriere mich mehr auf Naturwesen. Deswegen bin ich hier nicht ganz so tief eingetaucht.

      Zu deinen Fragen: Sie leben ober- und unterirdisch wie Naturwesen übrigens auch. Über ihre Fähigkeiten vermag ich nichts eindeutiges zu sagen: Ich denke jedoch, dass sie kreative und begabte Künstler sind, die schöne Tänze zur Erquickung von Körper und Geist haben und wunderbare Ahnengesänge.
      Ihre Technologie ist recht weit entwickelt, aber wie und wohin die Technologien gehen kann ich nicht genau sagen. Da fällt mir gerade der Begriff : Teleportation ein.

      Mein Kontakt zu ihnen reicht nur so weit, dass ich sie katalogisieren kann. In die tiefen Mysterien ihrer Gesellschaft eintauchen - das müssen andere Menschen übernehmen, denn ich arbeite mich schon bei den Naturwesen ein.

      Liebe Grüße
      Alina

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