Samstag, 27. April 2013

Scharbockskraut - klein aber oho!

Hallo ihr Lieben,

hier seht ihr ein Bild des Scharbockskrauts (Ranunculus ficaria):


Verwendete Pflanzenteile: 

  • Blätter
  • Wurzeln

Wo und wie wächst es?

Es wächst in dichten Pflanzenverbänden immer im Frühjahr und zwar auf Wiesen und im Wald so lange das Blätterdach noch nicht das Licht weg nimmt. Das Scharbockskraut ist ca. 15 cm hoch und hat rundliche fein geäderte glänzende Blätter, die März und April als Beilage für Salate und als Gemüsefüllung genossen werden können.
So gesehen schreibe ich diesen Artikel eindeutig zu spät, denn wenn sie ersteinmal blühen sollte man sie NICHT mehr essen. Scharbockskraut enthält so genanntes Protoanemonin - ein Stoff, der in größeren Mengen schädlich ist. Mit der Blüte nimmt der Gehalt dieses Stoffes zu.

Auch VOR der Blütezeit gilt: Esst es nicht in großen Mengen. Ich genieße das Kräutli gerne in Salaten.

Ich habe das Experiment gemacht, die Blätter zu trocknen, um sie zu Pulver zu verarbeiten, denn sie sind ein idealer Vitamin C Liferant. Nur scheint mir, dass das nicht so klappt, denn die Blätter sind klein, und die Stängel nehmen recht viel von der Pflanze ein. Also viel Pulver scheint man daraus nicht gewinnen zu können!

Geschmack:

Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen schmeckt Scharbockskraut recht mild und nicht so intensiv.  

Heilwirkung:

  • Skorbut
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Blutreinigend
  • Außerlich bei Hämorrhoiden
  • Äußerlich bei Hautunreinheiten
  • Der aus den Wurzelknöllchen (die übrigens auch essbar sind) frisch gepresste Saft soll angeblich bei Feigenwarzen helfen.
Wichtig! Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.   


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