Mittwoch, 8. Mai 2013

Ein Naturwesen erzählt...

Hallo ihr Lieben,

wie in meinem Post Was denken Naturwesen über Menschen versprochen, hier das Interview mit meinem Begleiter Hsònak. Er ist ein gelehrter Dhàrdhats, kommt aus Finnland und hilft mir mehr über die Kultur seiner Spezies zu erfahren.

Nun setze ich mich in und tippe einfach ein was von ihm kommt:


Zu Atommüll:

Es ist ein heikles und tief besprochenes Thema in eurer Welt - die Sache mit den Atomkraftwerken und dem Müll. Alternative Energien gibt es viele, das wisst ihr bereits. Einiges wird angewendet, anderes gerät, bzw. bleibt am Stocken, denn da wo viele Menschen an einem einzelnen Versorger hängen ist die Abhängigkeit groß. Große Abhängigkeiten habt ihr euch geschaffen und Probleme, die ihr so nicht mehr lösen könnt, denn das was unausweichlich ist geht, vonstatten: Die Verseuchung der Erde mit Atommüll als fortlaufenden Prozess, aus dem es fast kein Entrinnen gibt. 
Die Zeit ist hier die einzige, die Wunden heilt, auf die eine oder andere Weise, jedoch stimmen mich die Tendenzen traurig. Eine Art Unausweichlichkeit sehe ich eurer Entwicklung und doch darf Anlass zur Hoffnung bestehen, dass die Menschheit als solche erhalten bleibt, mit ihr unsere Erde und mit dieser das Tierreich - und wir! 

Kinder:

Solidarische Wesen seid ihr vielfach, sehr damit beschäftigt, dem Kind es gut gehen zu lassen, zu sehen, dass alles an seinem Platz ist und seine Ordnung hat. Lieben tut ihr eure kleinen Wesen, verhätscheln tut ihr sie und manchmal - etwas zu sehr in Watte packen. 
Ecken und Kanten darf ein Kinderleben haben, manchmal mehr Verantwortungsbewusstsein und Eigenständigkeit im frühen Alter sind nicht verkehrt. Das Schlechte der Welt von ihnen abzuhalten ist Unsinn, denn Kinder sehen viel, sie hören viel und erkennen mehr als der Erwachsene denkt. Erfahrungen sollen sie machen, eigenständig sein, wie auch in Zaum gehalten werden durch lang anhaltende Bildung der Vermittlung von Werten, wie Akzeptanz,  Annahme und Zielstrebigkeit sowie Achtsamkeit im eigenen Tun. Ehrlichkeit dem Kind gegenüber ist gut, klare Anweisungen von Vorteil und warum die Anweisung so und nicht anders vonstatten geht. 

Liebe:

Liebe ist bei den Menschen ein unglaublich stark diskutierter Begriff. Die Facetten der emotionalen und der körperlichen Liebe werden in reichlicher Fachliteratur vielfach besprochen. Zahlreiche Filme dokumentieren sie und noch mehr Tipps gibt es im Umgang mit ihr. Der Umgang der Liebenden miteinander ist daher eine Sache der Statistiken, Worte und der vielfachen Meinungsbildung im Sinne der Gesellschaft. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Sie ist teilweise rationalisiert, hermetisiert und meiner Meinung nach in ein Korsett gepresst, geprägt von Dingen und Ansichten, die oft nicht die eigenen sind. 
Lockerer im Umgang mit der Liebe werden bedeutet sich ein Aufeinander Einlassen, man kann sagen, ein gewisser Tabubruch im Sinne von ein Wieder zu sich selbst stehen. Das gibt der Liebe Leichtigkeit und Lockerheit und dem Samen eures Treibens die geliebte Note eines mußevollen Moments tiefster Hingabe! 

Gedanken/Denken:

Wenn der Gedanke denkt, dass er gedacht wurde, denkt er, dass er denken sollte, dass er gedacht wurde. Ihr denkt euch im Kreis. Zu viel Denken bremst Spontaneität und Hingabe. Ich beobachte keine andere Spezies, die so viel denkt wie der Mensch. Wir nennen das Wesenhafte an euch gerne: Die Denkermaschine. Immer wieder darauf gepolt, zu funktionieren, Tag und Nacht, immer in Bereitschaft. Nachts denkt ihr euch durch eure Träume tagsüber durch euren Alltag! Ich sage euch, ich würde verrückt werden! 
Entscheidungen fällen im Denken, Durchdenken und Abdenken aller Eventualitäten bremst in der Findung...oft! Gedanken schüren Ängste, sie schüren Hass und Empathie in einem. Sie helfen gut, aber viel hilft nicht viel. 

Also, du lieber Mensch, vertraue einfach einmal auf deine Intuition, dann wenn du durch die Natur gehst auf deine Ohren, deine Augen, deine Lippen. Wenn du im Gras sitzt auf dein Gesäß, wenn du darüber fasst auf die taktilen Reize deiner Handflächen. Nimm sie auf und denke sie nicht, fühle sie! Fühle dich und deine Umwelt, und die Entscheidungsfindung kommt von ganz alleine. 


Alles Liebe euch
Hsònak & Alina



 

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