Freitag, 21. Juni 2013

Von Bildern und Archetypen...

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch darüber berichten, wie meine Bilder entstehen, und was sie mir bedeuten...

Vorab solltet ihr wissen, dass ich nicht mehr hellsichtig bin wie viele andere Menschen auch. Mit meinen Menschenaugen sehe ich, abgesehen von ein paar Auren und Schatten, nichts!

Deswegen male ich. Wenn die Figuren auf dem Papier sind,  SEHE ich wen ich vor mir habe. Mein Hauptinteresse gilt der authentischen Darstellung jeglicher Spezies und der Herausbildung der individuellen Statur und des Gesichts.

Unwillkommen sind mir archetypische Bilder, die lediglich eine Interpretation meines Verstandes dessen sind, was ich an Energien fühle. Mein Verstand nimmt die Energien und wandelt sie in ein mir bekanntes Bildmuster um. So kann es z.B. sein, dass ich im Wald eine archaische Energie fühle, die sich mit Fruchtbarkeit und Sexualität paart und dieser automatisch das Bild eines Pans überstülpe.

Die Frage, die ihr euch stellen solltet, wenn sich ein Wesen aus einer anderen Sphäre für euch z.B. als Pan, Einhorn etc. darstellt, ist: Möchtet ihr den Archetypen kennen lernen? Unter manchen Umständen, so beispielsweise wenn wir uns spirituell weiter entwickeln wollen, sind solche Archetypen durchaus dienlich, denn sie weisen uns auf innere Prozesse hin. Dann hilft euch das Wesen einfach bei eurer Weiterentwicklung und geht dann wieder...

Oder möchtet ihr auch etwas über das Wesen selbst erfahren? Wo es wirklich herkommt? Wie wirklich es aussieht? Seine Kultur? Seine Mentalität? Beantwortet ihr diese Frage mit ja, dann solltet ihr euch dessen bewusst sein, dass Archetypen bloße Muster sind: Unser Verstand setzt ein Gefühl in ein bekanntes Bild um. Dann ist es unumgänglich, dass ihr das Wesen darum bittet, sich euch so zu zeigen wie es ist. Nicht immer geschieht das sofort, denn die Menschen sind mit einem fremdartigen Aussehen leicht überfordert...aber ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen eurerseits reicht oft schon aus.

Wenn ich Wesen male, mache ich sie für meine menschlichen Augen sichtbar. Ich sehe nun: Aha, er/sie sieht so aus und das sind seine/ihre individuellen Gesichtszüge. Ich kann den Wesen nun ins Gesicht schauen. Übrigens male ich nur Individuen, die ich kenne und gern habe. Oft bin ich einfach von der Neugier getrieben, zu erfahren, wie der/die Andere so ist. Ich male sie, damit ich sie als normaler Mensch sehen kann...um sie sichtbar zu machen, und damit, um einen genaueren Eindruck von ihnen zu bekommen. Vielen Menschen reicht es einfach, die Energien zu spüren, aber mir nicht. Wenn es auch nur auf Bildern ist, so werden diese mir geliebten Leute plötzlich real!

Und jedes einzelne Individuum hat seine Geschichte zu erzählen...denn ich frage immer nach deren Namen und Herkunft. Seit Neuestem male ich auch Skizzen. Bei der Anzahl an Individuen, die ich sichtbar machen möchte, ist dies ein gutes Mittel für ein gutes und schnelles Bild...

Schaut mal hier (für eine vergrößerte Ansicht klickt auf das Bild):


Dieser junge Mann ist ein Dhàrdhats und nennt sich übersetzt Gefährte Pürià. Das einzige was ich vor meinem inneren Auge von ihm halbwegs klar sehen konnte, waren seine klaren blauen Augen. Hier seht ihr eine Skizze. Neben meinem Begleiter Hsònak, den ihr, glaube ich, mittlerweile alle recht gut kennt, ist er seit Kurzem bei uns. Er ist intelligent und sehr wissbegierig was die Kultur der Menschen abgelangt.

Wenn ihr also eine Wesenheit bei euch habt, seid mutig und fragt sie wie sie wirklich aussieht, wie sie sich nennt und wie sie ihre Spezies nennt. Nehmt ein Blatt Papier und Stift zu Hand und malt sie. Ihr müsst keine Picassos sein...selbst wenn das Ergebnis einwenig kindlich aussieht, weil ihr nie malen gelernt habt - macht nichts, das Bild hilft euch, einen genaueren Eindruck davon zu erhalten, mit wem genau ihr es zu tun habt und wie euer Gegenüber aussieht.

Viel Spaß beim Malen!


Herzlichst
Eure Alina 



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