Samstag, 27. Juli 2013

Kurrìgurri

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eine Naturwesenspezies vorstellen, zu der ich durch eine FB-Freundin gekommen bin. In der Nähe ihrer Wohnung wurde ein Stück Natur abgeholzt. Sie hat maßgeblich mitgeholfen, die dort ansässigen Naturwesen umzusiedeln - mein Begleiter hat mitgeholfen und zwischen den unterschiedlichen Völkern vermittelt - denn da wo sie hin sollten, wohnten schon andere Naturwesen.

Die Spezies nennt sich selbst Kurrìgurri. Das Accent auf dem ersten i zeigt an, dass dort die Hauptbetonung liegt. Im Endeffekt hätte ich noch einige r's mehr in die Bezeichnung hinein flechten können, denn der Name ist gegurrt ;-).
Kurrìgurri werden auch als Igelleute oder Otterleute bezeichnet. Ersteres, weil sie vom Aussehen her einwenig an Igel erinnern und Letzteres, weil sie - anders als viele andere Naturwesenspezies - Wasser lieben und auch furchtbar gerne baden.

Aussehen

Diese Wesen sind ca. 50-70 cm groß und haben insgesamt einen recht knubbeligen Körperbau mit langen Armen, runden ausladenden Bäuchen und kurzen Beinchen. Ihr Hauptmarkenzeichen sind die überaus langen borstenartigen Haare, die vor allem den Rücken und den Bauch in Form eines Kranzes zieren. Sie haben große, runde recht menschlich aussehende tellerförmige Ohren und wie Gniri ebenso runde lemurenartige Augen. Ihre Augen, Haar- und Hautfärbung belegt alle Paletten an Braunschattierungen. 
Im Gegensatz zu Gniri haben die Frauen nur 2 Brüste - auch die Anzahl der Zehen ist eine geringere: beide Geschlechter weisen 5 Vorderzehen und 2 seitliche Greifzehen auf.

Hier seht ihr ein Kurrìgurri-Pärchen. Sein Name lautet Thàftar, wir sehen ihn mit seiner Frau.
Übrigens, greifen diese Leute nicht auf Kleidung zurück - da sie diese in Form der Behaarung schon am Leib haben.
Es handelt sich um den Anführer jener Sippe, die meine FB-Freundin umgesiedelt hat. Sehr gerne hätte er es gehabt, wenn ich noch seine zahlreiche Kinderschar mit gezeichnet hätte, aber bei einem Papier im Forman A4 ist das etwas schwierig ;-)
Kurrìgurri habe ich als sehr freundlich, offen und vor allem gesellig kennen gelernt. 

Für eine vergrößerte Ansicht klickt einfach auf das Bild:


Lebensweise:

Kurrìgurri leben sehr gerne in feuchten Gebieten bzw. in der Nähe von Wasser, so z.B. gerne in der Nähe von kleinen Bächlein oder Flüssen, manchmal auch Seen - oder dort wo der Boden insgesamt feuchter ist. Im Wald findet man sie auch gerne in Siefen oder Kuhlen.
Anders als Gniri sind sie reine Bodenbewohner. Sie bewohnen kleinere und flachere Behausungen, z.B. in Form kleinerer Büsche oder Buschformationen. Da wo sie wohnen ist es anderen Naturwesenspezies meist zu feucht oder der Bewuchs reicht nicht aus, um sie zu beherbergen.
Wie Gniri auch leben sie in großen Sippenverbänden und zeugen viele Kinder. Sie ernähren sich von Wurzeln, Kräutern und Kleingetier in Form von Insekten. Wenn es ein Bächlein in der Nähe gibt, dann essen sie auch gerne Krebsgetier und Fisch.

Im Winter ziehen sie sich, wie die meisten anderen Naturwesen auch, in höhlenartige Labyrinthsysteme unter der Erde zurück. Mein Freund Hsònak erklärte mir übrigens, dass diese Labyrinthe unter der Erde so zahlreich sind, dass man als Naturwesen ganz leicht von einem System ins nächste überwechseln kann. Oft wird ein System zwar von einer Spezies oder einem Volk angelegt, wenn es aber möglich ist, dann wird es auch von anderen "Durchreisenden" gerne genutzt!

Bevölkerungsdichte:

Sie kommen in feuchten Gebieten (auch Mooren) vor, leben hauptsächlich in gemäßigten bis leicht kälteren Klimazonen und sind an der Zahl knapp weniger als die Gniri - von Letzteren leben knapp 3 Millionen auf unserem Erdball.

Alles Liebe euch
Alina



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