Sonntag, 15. Dezember 2013

Naturwesenmonumente & unterirdische Tunnel

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch gerne ein Naturwesenmonument zeigen, das eine ganz besondere Bedeutung hat:

Es führt in ein verzweigtes unterirdisches Reich!

Hier das Bild:



Hierbei handelt es sich offensichtlich um einen abgestorbenen Baumstumpf, auf den einige Baumpilze wachsen. Davor gruppieren sich zwei Mal je ein Paar weiterer dünner teils abgestorbene Bäume.

Dieses Monument steht im Wald bei einer Talsperre - mein Schatz und ich haben es bei einem Spaziergang entdeckt. 
Die ersten zwei langen dünnen Bäumchen markieren den Eingang zum Monument, die beiden, die unmittelbar aus dem bepilzten Stumpf wachsen, sind Hebel.
Alle Pilze, die ihr darauf seht, sind nicht zufällig angeordnet, sondern markieren Punkte auf einer Landkarte! Diese Landkarte zeigt dem Eingeweihten unterschiedliche Orte im Erdinneren, die man durch Tunnellabyrinthe erreicht.
Reisende begeben sich in das Innere des Baumstumpfs, ein Navigator drückt einen der Pilze herunter und betätigt im Wechsel die Hebel. Nun reist man wie in einem Fahrstuhl in das Erdinnere zu jenem Ort, der vorher auf der "Landkarte" am Baumstumpf gewählt wurde.

Bild 2 (Detailaufnahme)


Man beachte den Pilz. Auf dem Pilz ist ein vermoostes Stück Holz. Dabei handelt es sich um einen geweihten Gegenstand, der einen Teil des Altars bildet, auf dem man kultische Gegenstände bettet, die man während einer Zeremonie benutzt - so zB Dankesgegenstände/Opfergaben, die Demut und Ehrfurcht bezeugen oder etwas anrufen. Der Klee darauf ist als Zierde gedacht.

Das Monument ist also nicht nur Reisemedium, sondern auch ein Ort, an dem heilige Handlungen vollzogen werden...

Was tun die Naturwesen eigentlich im Winter?

Sie leben unter der Erde. Unter der Erde, da ist man in der kalten Jahreszeit vor der Witterung geschützt - und es ist vergleichsweise warm. Deswegen gibt es nicht nur oberirdische Orte, an denen sich Naturwesen sammeln, sondern auch ein unterirdisches Pendant.
Es handelt sich hierbei um sehr komplexe Labyrinthe, die schließlich in ganze Naturwesenortschaften münden können. Diese werden im Allgemeinen von Leuchtsteinen beleuchtet. Damit man über den Winter kommt, werden zeitig Vorräte gesammelt und nach unten hin transportiert.
Eingänge zu dieser unterirdischen Welt können solche Pilzbaumstümpfe, Höhleneingänge, aber auch Eingänge in Erdhügeln sein.

Können auch Menschen in die unterirdische Naturwesenwelt gelangen?

Sicherlich hat der eine oder andere von euch schon mal Märchen und Geschichten von verschwundenen Menschen gelesen, die von Naturwesen in Erdhügeln entführt worden sind - nun, ganz aus der Luft gegriffen scheinen sie nicht zu sein...jedoch ist mir selbst kein Fall bekannt, in dem es zu Entführungen gekommen wäre...

Physisch kann ein Mensch wohl nicht an diese Orte gelangen, denn wir können ja die Naturwesen nicht sehen und sie auch nicht anfassen. Dementsprechend können wir auch nicht in ihren Gefährten reisen. Geistig jedoch lassen sich durchaus solche Reisen unternehmen. Man legt sich ins Bett und fokussiert den Ort, zu dem man hin will. Aber Achtung: Es sollte nur unter der Aufsicht und mit der Erlaubnis der Naturwesen geschehen, sonst kann man sich ganz schnell verirren oder irgendwo hin kommen wo man nicht hin wollte und als Ruhestörer gelten.

Feiern Naturwesen Weihnachten?

Weihnachten ist bei uns Menschen eine Tradition mit sehr unterschiedlichen Ursprüngen, die heute eine Ausprägung hat, welche geschichtlich und wirtschaftlich in einem bedingt ist.
So ist die Figur des Weihnachtsmannes, wie wir ihn heute kennen, eine Erfindung von Coca Cola, nicht jedoch der Archetyp - der auf die Person des so genannten "Schenkers" basiert, dem heiligen Nikolaus. Im 4. Jahrhundert hat tatsächlich ein Nikolaus von Myra gelebt - und dieser ist durch eine wundertätige Schenkung (er gab einem armen Mann Geld, damit er die Mitgift für seine Tochter bezahlen konnte) bekannt geworden. Dann feiern wir ja noch Jesu Geburt...

Nun haben Naturwesen mit Bischöfen, Coca Cola und Jesus nicht wirklich viel zu tun - dementsprechend feiern sie auch kein Weihnachten - zumindest nicht so wie wir. Jedoch feiern sie, ähnlich wie früher die Kelten, die Wintersonnenwende, also den Zeitraum der längsten Nacht und des kürzesten Tages - denn ab dann werden die Tage wieder länger, und der Weg zu einem gedeckten Tisch ist wieder ein kürzerer. Besonders freuen sie sich, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht...die Wintersonnenwende ist ein früher Vorbote!

Wie feiern sie?

Ersteinmal feiern Naturwesen auch nicht viel anders wie wir: Es gibt gutes Essen, alkoholische Getränke und Musik - also Wein, Weib und Gesang ;)
Daneben gibt es aber auch zahlreiche Zeremonien, so eine Art von heiligem Gesang in einer Schwingung ähnlich derer des Netzwerks der Bäume - denn alle Bäume sind wie die Gehirnzellen zu einem Netz verbunden. Dieser Gesang hilft ihnen aus ihrer Winterlethargie zu erwachen und gibt ihnen die Kraft die kalte Jahreszeit bis zum Ende zu überleben und im Frühjahr neue Blätter zu gebären. 
Dieses Fest fördert auch den Zusammenhalt der Naturwesen und deren Bereitschaft, jenen zu helfen, deren Vorräte beizeiten zu Ende gehen. Man hilft sich stets und versucht so gut es geht die kalte Jahreszeit zu überleben. Denn auch sie wissen nicht wie der Winter ausfällt: Ob er lang und kalt oder kurz und mild ist.

In diesem Sinne: Wünschen die Naturwesen und ich euch ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest! 



Alles Liebe euch!
Alina




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