Freitag, 18. April 2014

Wenn die Schleier sich lüften...

Hallo ihr Lieben,

heute war ich mit meinem Natur-Freund im Wald. Irgendwann habe ich am Fuße einer Hainbuche Rast gemacht - und zur Abwechslung mal die Brille abgenommen. Da erblickte ich einen milchig-bläulichen Schleier in der Landschaft, den ich schon seit einer geraumen Weile sehe.
Nun fragte ich meinen Freund, was das sei, und er meinte, das sei der Schleier zwischen den Welten - so würde er halt aussehen.

In Facebook gibt es zahlreiche Gruppen, in denen Menschen Bilder einstellen, auf denen man eine Art milchigen Schleier sieht. Nicht selten erkennen wir in diesem Schleier Formen, so z.B. viele Gesichter. Mein Freund erklärte mir, dass ich mir diesen Schleier als ein Medium vorstellen kann:

Steht er als Naturwesen symbolisch jenseits des Schleiers, so dass dieser uns wie eine Art Wand trennt, dann kann er diesen wie Watte so formen, so dass ich als halbwegs hellsichtiger Mensch darin ein z.B. ein Gesicht erkenne. Das ist eine Methode, um auf sich aufmerksam zu machen, denn ihn selbst sehe ich ja nicht. 

Er sagt:
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass der Nebel selbst das oder die Wesen ist. 
Nein, der Nebel ist das Formmedium, das anderen unsichtbaren Wesen hilft, auf sich aufmerksam zu machen, indem sie diesem eine Form geben. Bei uns machen z.B. unsere Ahnen auf sich aufmerksam, indem sie aus diesem Nebel Gesichter formen. Sie formen den Nebel sie sind nicht NICHT der Nebel!

Da fragte ich: Aber wie ist das mit dem Spruch - der Schleier lüften sich? 

Und er sagte daraufhin:
  
Der Schleier ist immer da, er ist eine Materialisation von mangelndem Bewusstsein. Wenn du z.B. nun silhouettenartige Gestalten im Wald sieht, dann blickst du DURCH den Schleier, du löst ihn nicht auf. Er wird sich erst auflösen, wenn das mangelnde Bewusstsein (hauptsächlich) der Menschen, aber auch anderer Wesen schwindet. 
Je deutlicher du siehst, desto näher trete ich symbolisch an dich heran, denn eigentlich war ich nie in einer anderen Welt - das einzige was uns trennte war dein und mein mangelndes Verständnis und Bewusstsein, symbolisiert durch die Manifestation des Schleiers. 
Irgendwann stehe ich ganz nah bei dir, und du erkennst, dass es nie anders war. Den Nebel siehst du dann immer noch, aber du schaust durch ihn hindurch!

Das fand ich total einleuchtend, und weil er es so gut erklärt hat, wollte ich diese Erklärung an euch weiter geben!

Zum Abschluss noch ein schönes Nebelbild - es zeigt eine frühe Morgen- Landschaft im Hegau bei einer Wanderung von St. Georgen zum Bodensee - das Bild ist von Winfried Dung!


 Alles Liebe und ein frohes Osterfest wünscht Euch Eure
Alina
 

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