Dienstag, 13. Mai 2014

Die psychologische Wirkung von Fotos und Zeichnungen...

Hallo ihr Lieben,

oft werde ich gefragt, warum ich von den Naturwesen, also den Leuten, mit denen ich Kontakt habe, keine Fotos mache. Warum ich sie "nur" zeichne.

Hierfür möchte ich gerne etwas ausholen und euch erklären welche psychologische Wirkungen gezeichnete Bilder im Vergleich zu scharfen Fotos und unscharfen Fotos haben:

Zeichnungen:
 
Zeichnungen sind, so komisch es auch klingt, Zeichnungen, Linien auf einem Papier - es ist ein Vorgänger vom Foto, wie etwa Windows XP der Vorgänger von Vista ist. Dadurch, dass die Linien mit Buntstiften koloriert sind, bekommt dieses Bild vom Naturwesen etwas Geschichtenhaftes, es fühlt sich zwar auf Grund dessen was ich erzähle, echter an, ist aber für die Allgemeinheit noch nicht so greifbar.  Liefere ich euch also ein gezeichnetes Bild von z.B. von dem Petrueth-Mann, den ich neulich potraitiert habe, dann lasse ich euch den Spielraum, immer noch anzunehmen, dass ich mir den Kerl einfach zusammen fantasiert habe - und selbst wenn nicht, so entspringt er meiner ureigensten Wahrnehmung und auch nur meiner.

Das scharfe Foto:

Ein Bild kann ich mir zusammen interpretieren/fantasieren und es als meine Realität ausgeben, ein scharfes Foto ist ein definitiver Beweis. Dieser definitive Beweis in Form eines fotografierten Individuums, würde die Naturwesen der Willkür der Menschen aussetzen, ihre Unsichtbarkeit ist ein Schutz davor. Gehen wir nun noch weiter und stellen uns vor, wie es wäre, wären sie plötzlich für alle Menschen sichtbar und greifbar wären kann ich nur eines sagen:
Schauen wir uns die Geschichte der Menschheit an, so erkennen wir schnell, das Urvölker, die von zivilisierten Menschen entdeckt wurden - oft Opfer von Gewalt und Ausrottung waren. Das prägnanteste Beispiel sind die Ureinwohner Amerikas, dann die Ureinwohner des Amazonas und und und...

Das unscharfe Foto:

Deswegen, so finde ich, sind die meisten Fotos, die von Naturwesen gemacht werden, unscharf. Ich schließe jetzt mal absichtlich die von Geistern und sonstigem aus. Ein unscharfes Bild von einem oder mehreren "Wesen" (fühlt man in die unpersönliche Energie dieses Wortes hinein) zeigt den Menschen einerseits: "Da ist etwas..." - was sehr gut ist, lässt aber zugleich auch sehr viel Interpretationsspielraum bei der Frage um was genau es sich handelt. Würde man die letzte Frage eindeutig beantworten können, hätten wir wieder ein scharfes Foto, damit einen eindeutigen Beweis und damit wiederum dem Ganzen Bahn gegeben zu einer menschlichen Willkür zu geraten, die dann offen zum Tragen kommt, wenn sich diese Leute offen zeigen. 


Was fotografiere ich eigentlich???  

Manchmal fotografiere ich z.B. Gesichter in Baumrinden, aber auch nur wenn sie deutlich erkennbar sind. Interessant aussehende Wurzeln fotografiere ich auch noch- auch hier nehme ich nur scharfe Bilder. In meinem Beitrag zu den Petrueth zeige ich euch eine Wurzel und gebe sie als das Heim dieses Petrueth-Mannes aus. 

Wurzeln...
 
Nun, das Schöne ist, das Objektiv hat eine Wurzel abgebildet, die ich als Heim dieses Mannes ausgebe. Würde die Wurzel eindeutig wie ein Haus aussehen, so dass es für jeden offensichtlich erkennbar ist, dass da ein Naturwesen lebt, hätte dieser Mann ein Problem - und ich auch, denn ich könnte mich vor Anfragen, wo dieses Heim genau steht, nicht mehr retten und er wäre schon längst von Menschen überrannt worden, die das so sensationell finden, dass sie es unbedingt bestaunen müssen. 
Also sehe ich als Mensch nicht das was da ist, sondern halt nur eine Wurzel. Die Wurzel ist die Tarnung dieses Mannes - und auch hier gilt dasselbe wie bei der Zeichnung: Nur weil ICH diese Struktur als Heim bezeichne, muss es noch lange nicht ein solches sein - ich kann es mir auch zusammen fantasiert haben.

 
Gesichter in Baumrinden u.a. Strukturen...

Ich habe schon oft Gesichter in Baumrinden etc. fotografiert. Diese sind scharf! Das Gute dabei ist, ich gebe sie als Naturgeister aus - warum? Geister haben keinen Körper, der Schaden menschlicher Willkür ist nicht größer als er sowieso schon ist, wenn Waldarbeiter eine solche Struktur mit einer Planierraupe platt machen.
Zudem hat eine solche Struktur zwar das Potential bestaunt zu werden und die Menschen zu schönen Erfahrungen und Entwicklungen anzuregen, aber sie hat so wenig Sensationscharakter, dass es wiederum keiner für nötig hält, dieser Erscheinung mehr Interesse zu geben, als ein Like bzw. ein tolles Kommentar, wie oh klasse! Die Aufmerksamkeitsspanne ist gering, man nimmt es zur Kenntnis, freut sich, redet vielleicht was darüber und gut ist. 


Anders wäre es, wären alle verkörperten Naturwesen plötzlich sichtbar... 

Die Spirituellen unter uns meinen, sie könnten das ab. Aber wenn ich auf mich schaue... also ich könnte das nicht ab! Zwar darf ich nun tiefer in ihre Welt dringen, aber nur sehr langsam, denn ich muss mich an sie gewöhnen und sie müssen sicher gehen, dass ich meine Gabe nicht missbrauche...

Alles Liebe euch
Alina

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