Dienstag, 21. April 2015

Mit Pflanzen reden - für Einsteiger...

Hallo ihr Lieben,

heute erzähle ich euch ein wenig etwas über die Kommunikation mit Pflanzen - dabei geht's mir vor allem um die Pflanzen, die man so um sich hat - auf dem Balkon, im Wohnzimmer, im Schrebergarten.



Ich bewundere Menschen, die sich so weit mit Pflanzengeistern unterhalten, dass sie z.B. etwas über deren Heilwirkung erfahren, sehr - jedoch geht's hier um weit grundlegenderes:

Wie erfahre ich was meine Pflanze will?

So blöd es auch klingt, aber ich frage meine Pflanzen häufig: Willst du Wasser? Dann fühle ich rein und es kommt die Antwort - ja oder nein. Manchmal, wenn ich an einer meiner Topfpflanzen vorbei laufe, höre ich nur: Wasser, Wasser - oder Dünger, Dünger...

Aber Achtung! Man muss trotzdem nicht gleich geben, nur weil die Pflanze will, denn die grünen Lebewesen wissen auch nicht immer was gut für sie ist. Wie wir Menschen auch, übertreiben sie es gerne mal. Wenn sie merken, oh, da könnte es Wasser geben... dann wollen sie mehr, auch wenn sie noch was haben, der Mensch könnte sie ja - wenn sie es brauchen - vergessen zu gießen. Ich wusste gar nicht, dass Pflanzen Angst haben können, aber ja, sie können!

Mit dem Düngen am Besten nach Gebrauchsanweisung. Das ist auch wichtig!

Wasser oder nicht? Der Topftest!

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob euer Liebling Wasser braucht, hebt den Topf an. Ist er schwer, ist noch genug Feuchtigkeit in der Erde drin, die die Pflanze aufnehmen kann. Ist der Topf leicht, dann könnt ihr beherzt gießen.

Vertrocknetes entfernen...

Manchmal hat die Pflanze welke Anteile, wie z.B. Blätter oder Blattstiele, die es zu entfernen gilt, damit der Rest der Pflanze mehr Platz zum Durchtreiben hat.
Hier gilt es bitte die Pflanze zu fragen, wie genau diese Überbleibsel zu entfernen sind. Sie verrät es einem gerne durch Gedanken und Bilder!
Viele Menschen sind leider sehr grob oder sie entfernen die Teile unsachgemäß.
So haben wir hier einen wunderschönen Elefantenfuß - er hat ganz lange dünne Blätter, alle zusammen sehen aus wie die Rastas eines Jamaikaners. Wenn er ein Blatt nicht mehr braucht, fängt es an braun zu werden! Viele machen den Fehler und schneiden das braune Ende mit der Schere ab, oder - noch schlimmer: Sie schneiden an den grünen Blättern herum wie an einer Haarfrisur. Das mag der Elefantenfuß gar nicht!
Besser ist es, die vertrocknenden Blätter so lange dran zu lassen, bis sie ganz welk sind und dann vorsichtig nach unten abziehen!


Von einer Dusche im Freien...

Wichtig ist bei der Reinigung eurer Pflanzen - bitte nicht rupfen oder grob ziehen! Das mögen sie nicht, und wenn ihr sie wässert, dann nehmt lauwarmes Wasser, das mögen sie lieber! Wir duschen und baden auch nicht gerne kalt. In lauen Sommertagen genießen sie es, wenn sie draußen mit der Gießkanne abgebraust werden, aber bitte nicht in der prallen Sonne, damit es nicht zu Verbrennungen kommt...


Pflanzen bitte nicht drehen!

Ihr kennt es sicher: Da habt ihr eine wunderschöne Topfpflanze und naja... die Lichtverhältnisse in eurer Wohnung sind nicht gerade gut. Irgendwann merkt ihr, dass sie sich so weit dem Licht zuwendet, dass der Wuchs anfängt krumm und schief auszusehen. Das sieht nicht schön aus - und viele machen dann den Fehler, die Pflanze zu drehen. Das bitte nicht tun!
Pflanzen haben keine Muskeln - es kostet sie eine Unmenge an Kraft, sich dem Licht zuzuwenden. Es müssen mehrere Hundert Blätter zum Licht hin ausgerichtet werden - das passiert alleine durch Wachstum! Wendet ihr die Pflanze, kann es sein, dass die Blätter abfallen. Es ist leichter für sie, die Blätter abzuwerfen, als sie neu auszurichten.
Man kann das sehr gut bei Gummibäumchen beobachten: Ficus benjamina - der Birkenfeige! 


Alles Liebe euch
Eure Alina


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