Freitag, 24. Juli 2015

Kulturgut Naturwesen

Bevor ihr weiter lest möchte ich euch gerne erklären, wozu die folgende Information gut ist. So viele Menschen wünschen sich Kontakt zu Naturwesen und/oder sie näher kennen zu lernen! Und über was kommt man jemandem anderen näher? Über seine Identität! Stell dir vor, du triffst einen Typen in der Eisdiele - ihr flirtet und dann setzt ihr euch hin und erzählt so... und da findest du heraus, dass er sehr daran interessiert ist was für eine Frau du bist. Er fragt dich nach deinen Hobbys und nach dem was dich bewegt...und du erzählst es ihm. Er signalisiert Einfühlungsvermögen und ein tieferes Verständnis deines Seins, es ist dir, als würde er vollkommen begreifen wer du bist und was du möchtest. Du fühlst dich angenommen! Genauso verhält es sich mit den Naturwesen, wenn sie sich angenommen und verstanden fühlen in ihrem Sein, dann ist der Kontakt da! Der Kontakt geht auch bei Naturwesen über das Erfassen ihrer Identität! Verstehst du sie, erkennst du sie und hast ihre Liebe und ihre Achtung! Der Kontakt wird tief und innig, voller Verständnis und Liebe! Und nun, viel Spaß beim Lesen.

Naturwesen und Kategorien.

Immer wieder begegnen mir literarische Werke, in denen versucht wird, die dem Menschen bekannten Naturwesen in Kategorien zu packen - so teilen wir sie ein in Wasserwesen, Luftwesen, Erdwesen usw. nennen sie Elfen, Feen, Kobolde, Gnome und Wichtel. Wir unterteilen sie oft nach Aufgaben in der Natur - oft, so sagt der Mensch seien sie der Mutter besonders helfend zur Seite gestellt.
Das ist richtig wie falsch zugleich, denn wie menschliche Urvölker auch leben sie am Puls der Natur, ehren und achten sie. Alles was wiederum für natürliche übergeordnete Vorgänge zuständig ist, ist ein NaturGEIST. Ja, auch NaturWESEN haben einen Körper. Für Menschen äußerst schwer nachvollziehbar, da nicht begreifbar.
Diese Art, das Thema zu betrachten, ist kulturgeschichtlich geprägt. Das bedeutet: Unsere menschlichen Geschichten und Mythen haben im Laufe der Jahrhunderte dafür gesorgt, dass wir ein bestimmtes Bild von Naturwesen haben, das wir ungern abgeben. Es ist auf eine ganz bestimmte Art und Weise verzerrt, ich nenne ich: vermenschlicht. Harmlos und niedlich soll es sein und dabei trotzdem noch gewissen Prinzipien aufgreifen.

Die Art und Weise wie Naturwesen sich selbst als Art/Volk benennen, ist ebenso kulturgeschichtlich geprägt - die Prägung findet hier durch die eigene Kultur statt!! Dass Naturwesen so etwas wie eine Kultur haben könnten, ist vielen Menschen fremd, zumal sie gerne, wie oben beschrieben auf übergeordnete und rein helfende Tätigkeiten reduziert werden.
Wir unterscheiden zwischen Name des Volkes (z.B. das Volk am See) und die Artenbezeichnung.

Artenbezeicnung: 

Es gibt: Dhàrdhats, Gniri, Kurrìgurri, Dichorrisae, Kelkey, Tirrigiari und noch etliche mehr! Die Artenbezeichnungen sind oft variabel, da es Naturwesen unendlich vieler Ausprägungen und Arten mit einer irrsinnig großen Anzahl Sprachen und Dialekten gibt.
Arten mit großer Anzahl an Individuen haben oft einen festgelegten Namen, der von vielen anderen Naturwesengruppen ebenso verwendet wird - Gniri z.B. sind vielen anderen Naturwesenarten unter diesem Namen bekannt. Arten, die schon so dezimiert sind, dass es kaum noch welche von ihnen gibt, besitzen oft auch individuellere Bezeichnungen. Das bedeutet: Ein Dhàrdhats nennt die Art XY in seiner Sprache anders als z.B. ein Gniri und die Art selbst bezeichnet sich nochmal anders. Das ist als würde ich mich selbst Alina nennen, ein Dhàrdhats nennt mich Karin und ein Gniri findet ich sehe aus wie eine Julia.
Die Inhalte dieser Namen bezeichnen oft Eigenschaften z.B. des typischen Aussehens einer Art. So bedeutet z.B. Kurrìgurri übersetzt "die Igel-Leute", weil sie lange Haare wie Igel haben. Andere Bezeichnungen gehen z.B. nach der ursprünglichen geographischen Ansiedlung der ersten Vorfahren dieser Art oder der derzeitigen usw.

Volksbezeichnung:

Jede Naturwesenart ist in so und so viele Völker aufgeteilt, die wiederum bestehen aus Sippen. Auch hier verwenden die Völker selbst eigene Namen für sich in ihrer eigenen Sprache: wie oben genannt, z.B. das Volk am See. Auch hier sehen wir die Relevanz der geographischen Ansiedlung - hinzu können auch hier Eigenschaften kommen, die aber allgemeinerer Natur sind, so z.B. "die stolzen Krieger"! Hier sehen wir besonders die enge Anbindung an die eigene  Kultur. Die Naturwesenart betrachtet sich als ein kriegerisches Volk, dem Ganzen ist eine reichhaltige Vergangenheit angesiedelt, die solches Verhalten geprägt hat.
Naturwesenkulturen sind stark hierarchisiert, und voller Verhaltensregeln. Der Stand des einzelnen Individuums und seine Aufgabe innerhalb der Gesellschaft wird oftmals im eigenen persönlichen Namen kenntlich - aber auch in der Kleidung! Die Kleidung verrät den Rang und den Einfluss, so ähnlich wie man z.B. einen Polizisten bei uns anhand seiner Kleidung erkennt. Der persönliche Name ist eine Aneinanderreihung von Vorname und Stand - das wäre z.B. Friedrich, der 5. Fürst von Simbabwe, Sohn des Karl.  Deswegen geben Naturwesen ihre Namen ungern preis, denn sofort wüsste Mensch von wo er stammt und wie sein Geschlecht heißt. Eine solche hohe Ehre wird nur Wenigen zuteil.

Da Menschen diese ganzen Namen kaum aussprechen können, wird  Interessierten oft das gegeben, was sie brauchen! Das sind entweder verhackstückelte Versionen von Namen, wo alle drei Namen zu einem verballhornt werden, oder man macht sich diese Mühe erst gar nicht, weil Mensch auf kitschige Versionen wie, Alyra, Solaria oder bei den männlichen Namen auf elbisch klingendes steht. Dann wird der Name lediglich als Erkennungsmerkmal zwischen dem Gesprächspartner Mensch und Naturwesen verwendet...die wahre Idenität des Naturwesens bekommt Mensch gar nicht mit. Oft fragt er gar nicht danach. Naturwesen sind sehr praktisch: Fragt Mensch nicht, bekommt er auch keine Antwort! Also, wenn ihr was wissen wollt, fragt, sonst sagt's euch keiner und man belässt euch unter Umständen in eurer verzerrten Welt.

Alles Liebe
Eure Alina


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