Samstag, 4. Juni 2016

Der Garten als Zufluchtsort für Naturwesen...

Der Garten ist des Menschen liebster Aufenthaltsort. Hier können wir abschalten und Natur pur genießen. Ihr werdet es nicht glauben, aber sehr viele Gärten sind Zufluchtsorte für Naturwesen, die sonst nicht wissen wohin.
Nun fragte mich die liebe Ramona (ich grüße dich), was Mensch tun kann, damit sich Naturwesen im eigenen Garten wohl fühlen. Manche Menschen sind der Meinung, dass nur ein verwilderter Garten ein naturwesenfreundlicher Garten sei, aber das ist nicht ganz richtig. Klar gibt es da Verstecke noch und nöcher wo sie sich ansiedeln können, aber wenn das Gebüsch zum Nachbarn hingewächst und das Haus unter Bergen von Efeu verschwindet, dann blüht den ganzen Naturwesenfamilien eines Tages ein scheußliches Schicksal:
Dann kommen Unternehmen, wie wir und raspeln alles kurz und klein und über Nacht haben sie ihr Obdach verloren! So etwas passiert über kurz oder lang immer, denn in urbanen Gebieten, aber auch auf dem Land, kann die Natur nicht bis ins Unendliche wachsen...sonst verschlingt sie die Wohnsiedlung.

Mein Schatz nennt einen naturwesenfreundlichen Garten gerne "gepflegte Wildnis"!
Wie sieht die aus?

 Rasenkanten, damit man gepflegt überall hin mit dem Rasenmäher hinkommt und keine unansehnlichen Büschel übrig bleiben, ein gepflegtes Beet, das gerne mit "Rimul 3000" ;) (= feiner Rindenmulch) abgedeckt werden kann, dürfen sein!!! Wenn ihr gleichzeitig noch einige Ziersträucher im Garten habt (z.B. Rhododendron, Sommerflieder, Forsythien, Waigelien), die immer wieder auf eine schöne Größe geschnitten werden, dann werden sie schön dicht und buschig, und es können sich da nicht nur die Naturwesenfamilien ansiedeln - die Sträucher bieten dann auch den Bienen und den Schmetterlingen reichlich Nahrung, denn sie blühen schön.
Das Ganze hat dann noch zusätzlich Vorteile: Ihr könnt in eurem Garten Parties veranstalten ohne, dass man sich mit der Machete zum Grill vorarbeiten muss und auch die Nachbarn beschweren sich nicht, weil die Natur zu ihnen rüber wächst. So hat jeder was davon: Wir Menschen, die Naturwesen, und die Insekten!

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