Sonntag, 21. Mai 2017

Rekonstruktion alter Gesichter

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das mich persönlich herzlich sehr berührt:

Es ist ja schon schön, dass ich die Gesichter unserer naturwesischen Freunde zeigen darf, dass sie so viel Vertrauen zu mir haben und sich mir zeigen - damit wir Menschen alle an dieser faszinierenden Welt teilhaben können.

Ein anderer, sehr spannender Aspekt meiner Arbeit, ist die Rekonstruktion von Gesichtern bereits schon seit Langem verstorbener Naturwesen, die zur gegenwärtigen Zeit als Menschen inkarniert sind. Ich rekonstruiere die alten Konterfeis oft mit Hilfe von naturwesischen Zeitgenossen, die zu Lebzeiten desjenigen schon eine enge Bindung zu diesem hatten, sei es, dass sie Verwandte, Freunde oder Partner gewesen sind.
Naturwesen können sehr alt werden, weit älter als wir Menschen. Und so geschieht es oft, dass sich Freundschaften zwischen Menschen und Naturwesen entwickeln, weil letztere die Seelensignatur selbst im neuen Körper wieder erkennen. Altes findet wieder zusammen, was getrennt ward, ist wieder vereint. Solche Wiedersehen berühren das Herz, uralte Erinnerungen werden auf beiden Seiten wieder wach, und wenn der Mensch, sein eigenes Gesicht - wie es einmal ausgesehen hat, wieder sieht, dann kommt es oft zu noch stärkeren Schüben in Richtung Erinnerung. Der Mensch mag dann auch sich selbst besser verstehen, warum er sich beispielsweise in menschlicher Gesellschaft oft so fremd fühlt.

Hier zwei Beispiele: 


Dieser Mann hier hat zu einer Zeit gelebt, da die Menschheit noch sehr jung war. Naturwesen beherrschten das Bild der Erde und dazwischen lebte versprengt... der Mensch.

Òthat-Nák-noi ist der Künstlername eines Grifan-Virtuosen. Grifan ist eine uralte naturwesische Tradition, in deren Rahmen auf Musik bunte Energien bewegt werden, die oft die Signatur des Liedes wieder geben, welches die Zuschauer gerade hören. Es ist das Sichtbarmachen von Musik in Farbe - ähnlich wie z.B. auf Aurafotografien unser Energiefeld sichtbar gemacht werden kann.
Als kleiner Junge ein Waisenknabe, zog er früh los und schloss sich einer Schaustellertruppe an, die von Ort zu Ort fuhr und Kunststücke zeigte.
Ein Meister entdeckte ihn eines Tages auf einem Jahrmarkt - es war reiner Zufall. Er nahm ihn mit in seine Akademie, in der es zweierlei zu lernen gab: Einmal Grifan als Kunst des Heilens, denn wir wissen, Energie kann auch für die Gesundheit als Energiearbeit eingesetzt werden - und für die weniger begabten - die unterhaltsame Seite: das Sichtbarmachen von Musik in Farbe. Der junge Mann erwies sich als sehr talentiert. Er lernte schnell, konnte sich jedoch Zeit seines Lebens nie mit der heilerischen Seite des Grifan anfreunden. Es kam zu einem Zerwürfnis mit seinem Meister. Er brach die Lehre ab und verdiente seinen Lebensunterhalt fortan als Grifan-Künstler, der die Naturwesen unterhielt. Er fing ganz klein an, war aber so gut, dass er irgendwann auf Fürsten- und Königshöfen den Adel unterhielt und dafür eine Menge Ruhm einheimste. Sein Leben (er war homosexuell) war geprägt von Reisen und vielen Ausschweifungen. Was er jedoch nie gefunden hat, war die echte und tiefe Liebe, die Stabilität, die einem ein sesshaftes Dasein als Heiler wohl mehr ermöglicht gewesen wäre. Erst im Alter begriff er das, und als es so weit war, da ließen seine Grifan-Leistungen so nach, dass kein Fürst und kein König ihn mehr sehen wollten. Er starb verarmt als einsamer alter Mann.
Dieser Mann existiert heute als Mensch, und er erinnert sich an dieses Leben als Òthat-Nák-noi, der eigentlich gar nicht sein Name war...einen Namen hatte er nämlich nie,  denn den welchen ihm seine Eltern gegeben haben, hat er nie gehört.



Ihr Name lautete einmal Gawida, aber eigentlich ist das gar nicht so, denn der Name ist stark vereinfacht. Nur so können wir Menschen ihn aussprechen. Sie lebte als Ausgestoßene Frau ihres Volkes in einer Höhle. Ein Mann, der sie liebte, kam immer vorbei und versorgte sie mit Lebensmitteln und anderem. Er führte mit ihr eine verbotene Liebesbeziehung, denn in seinem Dorf war sie nicht geduldet - gehörte sie doch zu einer anderen Naturwesenart als er selbst!
Sie starb leider recht früh, aber der Naturwesenmann, der sie damals so geliebt hat, den gibt es noch.

Das ist er hier:

Er ist ein Krieger, eines Volkes, das sich Esenen nennt und hat die Seelensignatur seiner geliebten verstorbenen Frau in einem jungen menschlichen Mädchen wieder erkannt, das in der Natur saß und Flöte spielte. Seitdem sind die Beiden unzertrennlich. Er ist sehr fürsorglich und auch heute besucht er sie gerne in ihrer nun menschlichen Höhle ;-). Sie wiederum freut sich sehr, auch ihn wieder zu sehen. So sind sie beide wieder vereint. Und wer weiß, vielleicht wird sie dereinst wieder ein Leben als Naturwesenfrau führen, und er hier wird der Erste sein, der auf sie wartet und heim führt.









Ihr seht also, Seelen finden - egal in welch unterschiedlichen Körpern und Dimensionen sie auch beheimatet sein mögen, immer wieder zusammen, denn die Liebe ist ewig!


Alles Liebe wünscht euch
Eure Alina

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